Investor hat Pläne für Bebauung des Geländes vorgestellt

Der alte Lokschuppen in Northeim wird abgerissen

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Der seit vielen Jahren ungenutzte Lokschuppen.

Northeim. Für den alten Northeimer Lokschuppen wird es auf dem 17.700 Quadratmeter großen Gelände am Bahnhof keine Verwendung mehr geben, wenn dort in den nächsten Jahren Wohnhäuser entstehen.

Nach eingehender Prüfung sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass sich das alte Gebäude nicht in die dort geplante Wohnbebauung integrieren lasse, erklärte Architekt Steffen Soltau in der jüngsten Sitzung des Northeimer Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt. Zusammen mit Hans-Jürgen Haas, Geschäftsführer der Bayerischen Immobilien GmbH aus Neuhaus/Inn, die das Gelände gekauft hat, stellte er den Ausschussmitgliedern einige erste Entwürfe für die Bebauung des ehemaligen Bahnareals vor.

So soll es aussehen: Mit kreisförmig angeordneten Gebäuden (in der Mitte des Modells zu sehen) möchte Hans-Jürgen Haas (rechts) an den Standort des alten Lokschuppens erinnern. Zusammen mit Architekt Steffen Soltau stellte er die Pläne für die Wohnbebauung auf dem Gelände am Bahnhof vor.

Demnach soll im südlichen Bereich des Grundstücks eine kreisförmig angeordnete Wohnbebauung entstehen. „Wir möchten damit an den Lokschuppen erinnern, der jetzt noch dort steht“, erklärte Soltau. Gleichzeitig biete diese Anordnung der Gebäude die Möglichkeit, die Schallbelastung durch die benachbarten Bahnstrecken zu reduzieren und ein Wohnquartier mit Innenhofcharakter zu schaffen.

Neben den kreisförmig angeordneten Gebäuden sollen weitere Häuser entstehen, die die bereits bestehende Wohnbebauung fortsetzen.

Geplant ist, die entstehenden Wohnungen später unter Umständen auch an Studenten aus Göttingen zu vermieten. Die Wohnraumsituation dort sei bekanntermaßen schwierig, so Soltau. „Und hier gibt es die direkte Nähe zum Bahnhof.“

Die Mitglieder des Bauausschusses begrüßten das Vorhaben aus städtebaulicher Sicht, da es sich um eine gewünschte Verdichtung der Innenstadt handele. Bedenken wurden allerdings im Hinblick auf mögliche Bodenbelastungen des ehemaligen Bahngeländes geäußert.

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