Frost lässt Arbeitslosenquote im Landkreis Northeim steigen

Northeim. Saisonbedingt ist die Arbeitslosigkeit im Landkreis Northeim im Januar gestiegen. Laut Arbeitsagentur stieg die Arbeitslosenquote kreisweit gegenüber Dezember um 0,9 Punkte auf aktuell 7,7 Prozent.

Damit liegt die Arbeitslosigkeit im Kreis Northeim allerdings noch unter dem Wert des vorigen Jahres. Ende Januar 2001 betrug die Quote 8,2 Prozent.

Ausschlaggebend für den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar ist laut Arbeitsagentur zum einen der Wintereinbruch. Nach einem lauem Dezember, bescherte der Januar deutlich mehr Frost.

Ein weiterer Grund für den Anstieg der Arbeitslosigkeit sei erfahrungsgemäß das Auslaufen vieler Arbeitsverträge in den Betrieben zum Jahresende.

Am niedrigsten ist die Arbeitslosigkeit im Bereich des Kreisgebiets im Raum Northeim. Die Arbeitsagentur-Geschäftsstelle Northeim vermeldet aktuell einen Anstieg um 247 Personen auf 2442. Die Quote beträgt 7,0 Prozent. Das ist zwar ein Anstieg gegenüber Dezember von 0,7 Punkten. Im Januar des Vorjahres lag die Quote allerdings mit 7,6 Prozent noch deutlich höher.

In Uslar sind aktuell 663 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet Das sind 98 mehr als im Dezember. Die Quote beträgt 7,6 Prozent gegenüber 6,4 Prozent im Dezember und 7,7 Prozent vor einem Jahr.

Die höchste Arbeitslosigkeit im Kreis Northeim weist nach wie vor der Raum Einbeck auf. Aktuell sind hier 1682 Menschen in der Arbeitslosenstatistik verzeichnet. Das ist ein Zuwachs von 114 gegenüber dem Vormonat. Die Einbecker Quote liegt bei 9,3 Prozent. Das ist gegenüber Dezember ein Anstieg von 0,9 Punkten. Im Januar vorigen Jahres lag die Einbecker Quote bei 9,6 Prozent. (goe)

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