Montag öffnen die Kitas

Städte und Gemeinden bieten Tests für Kita-Mitarbeiter an

Auch die Kita Spatzennest in Angerstein ist ab Montag wieder geöffnet, dann beginnen auch die Schnelltests der Mitarbeiter.
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Auch die Kita Spatzennest in Angerstein ist ab Montag wieder geöffnet, dann beginnen auch die Schnelltests der Mitarbeiter.

Die Kindertagesstätten und -krippen im Landkreis Northeim starten ab Montag wieder im eingeschränkten Regelbetrieb. Das bedeutet, dass die Betreuung in festen Gruppen ohne Gruppenvermischung stattfindet.

Landkreis Northeim – Die neueste Corona-Verordnung des Landes erlaubt die Öffnung, da die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis unter 100 liegt. Bei über 100 bleibt oder werden die Einrichtungen bei gleichzeitigem Notbetrieb geschlossen, heißt es in der Verordnung.

Im Laufe der kommenden Woche werden somit alle Kinder wieder in die Kindertagesstätten zurückkehren. Der entsprechende Zeitplan dafür wird durch die Leitungen der Einrichtungen direkt mit den Eltern abgestimmt, informiert die Stadt Northeim.

Mit der Eröffnung einhergeht, dass die Städte und Gemeinden daran arbeiten, den Mitarbeitern auf freiwilliger Basis einen wöchentlichen Corona-Schnelltest anzubieten. Dabei haben sie ganz eigene Vorgehensweisen entwickelt.

Die Stadt Northeim werde ihren Mitarbeitern Schnelltests nach einem mit den Beteiligten abgestimmten Verfahren anbieten, informiert die Stadtverwaltung. Zu den in Präsenz Beschäftigten gehören zusätzlich zum Personal in den Kindertagesstätten auch das städtische Schulpersonal sowie alle Mitarbeiter, die im Rahmen der Dienstausübung regelmäßig Kontakt zu weiteren Personen haben. Der infrage kommende Personenkreis werde derzeit abschließend definiert, heißt es aus dem Rathaus. Die Beschaffung und Bereitstellung der Tests werde mit Hochdruck geklärt. Dazu gehöre auch die Abstimmung, ob eine Umsetzungsstrategie durch ein sogenanntes Vor-Ort-Angebot durch ein mobiles Testteam oder eine stationäre Testung angeboten werden wird.

Im Flecken Nörten-Hardenberg werden die freiwilligen Testungen der Kita-Mitarbeiter bereits ab Montag aufgenommen, berichtet der stellvertretende Bürgermeister Alexander Schilling. Die Testungen in den beiden gemeindeeigenen Kitas werden vor Ort vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) übernommen. Die Kosten (Höchstsatz 37,50 Euro pro Test) übernimmt zur Hälfte das Land, die andere Hälfte übernimmt der Landkreis, so Schilling. Er berichtet, dass es auch in den Kitas in freier Trägerschaft ein Testangebot gebe, diese hätten das zum Teil selbst organisiert, den ASB einbezogen oder eine Hausarztpraxis mit der Durchführung beauftragt.

In Moringen, so Bürgermeisterin Heike Müller-Otte, hätte man in den städtischen Kitas eigene Mitarbeiter für die Schnelltests ausgebildet. So könnte das Angebot einmal wöchentlich auf freiwilliger Basis direkt in der Kita genutzt werden.

In Hardegsen sind die Testangebote schon seit dieser Woche angelaufen, so Regina Engelhardt aus dem Bürgermeisteramt. Man arbeite mit der Seniorenwohnanlage Paschenburg zusammen. Hier könnten die städtischen Mitarbeiter über einen Seiteneingang einmal die Woche zu einem kostenfreien Test gehen.

In den drei Kindertagesstätten in der Gemeinde Kalefeld kommt ab nächster Woche immer dienstags eine Ärztin für die Tests ins Haus, berichtet die zuständige Fachbereichsleiterin Heike Packeiser-Müller. Das Angebot sei zwar freiwillig, dennoch sollte es angenommen werden, da es dem Schutz der Kollegen und auch der Kinder gelten würde, betont sie.

In Katlenburg-Lindau werden laut Bürgermeister Uwe Ahrens die Mitarbeiter der evangelischen Einrichtungen von mobilen Teams getestet. Auch für den gemeindeeigenen Kinderhof werde man Testungen anbieten. (Rosemarie Gerhardy)

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