13-Jähriger siegt in Schlarpe bei Wettbewerb auf dem Trecker

Erwachsene hatten gegen ihn keine Chance: Stolz präsentiert Hannes Knauer den Siegerpokal vom Wettbewerb in Schlarpe. Treckerfahren darf er natürlich nur auf Privatgrundstücken. Foto: Niesen

Moringen. Der 13-jährige Hannes Knauer aus Moringen siegte beim Treckerwettbewerb gegen Erwachsene.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will: Der 13-jährige Hannes Knauer aus Moringen kam jetzt mit einem goldenen Sieger-Pokal vom Treckerwettbewerb in Schlarpe zurück. Mit seinem Schlepper fuhr er dermaßen geschickt, dass er der erwachsenen Konkurrenz keine Chance ließ. So galt es unter anderem, mit dem Schlepper über eine Wippe zu fahren und möglichst wenig Wasser beim Transport von offenen Milchkannen über einen Parcours zu verlieren.

Der Schüler der nunmehr siebten Klasse an der KGS Moringen kam schon im Alter von fünf Jahren das erste Mal mit Treckern in Berührung. „Das hat sich so ergeben“, sagt Mutter Diana Knauer. Möglich machte es Franz Busch, Nachbar von Familie Knauer. Beim ihm saß er zunächst auf dem Rasentraktor. Im Laufe der Zeit wurden die Gefährte größer.

Heute fährt er mit einem Deutz-Traktor und einem Lanz-Bulldog, beides „Schätzchen“, die jedes Herz eines Oldtimer-Liebhabers höher schlagen lassen. „Soll ich mal anmachen?“ fragt Hannes. Er wartet die Antwort gar nicht ganz ab. Routiniert glüht er die Motoren vor und wenig später ertönt ihr sonores Wupp-Wupp. Dass er auch das Geben von Zwischengas beim Rauf- und Runterschalten der Gänge beherrscht, zeigt er sogleich.

Beim Umgang mit den Maschinen kann ihm dank Franz Busch niemand mehr etwas vormachen. Er kann sie nicht nur fahren, sondern mit ihnen auch arbeiten, beispielsweise wenn es um das Schwaden von Grünschnitt geht. So nennen die Landwirte es, wenn das gemähte Gras mit Maschinenhilfe zu Reihen gerecht wird.

Auch einem Profi-Landwirt durfte Hannes Knauer bei der Arbeit schon über die Schulter schauen, weil ihn alles interessiert, was mit Landwirtschaft und Technik zusammenhängt. Und eine Lieblingsschleppermarke hat er dabei auch schon gefunden. „Alle Fendts!“, sagt er wie aus der Pistole geschossen.

Wenn man ihn nach seinem Berufswunsch fragt, kommt nur eine klare Antwort: „Landwirt.“ Doch da muss er noch einige Jahre die Schule besuchen und wird in dieser Zeit sicherlich auch seinen beiden anderen Hobbys nachgehen: Rad fahren und Computer. (zhp)

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