Anwohner fordern Tempo 30

Für mehr Sicherheit an der Bushaltestelle der Moringer Wepersiedlung

Die Anwohner der Wepersiedlung hoffen auf weitere Maßnahmen, die Bushaltestelle Zum Königsberg sicherer zu machen. Sprecher Udo Imke (2. von rechts) hat bereits Kontakt mit den Behörden aufgenommen.
+
Die Anwohner der Wepersiedlung hoffen auf weitere Maßnahmen, die Bushaltestelle Zum Königsberg sicherer zu machen. Sprecher Udo Imke (2. von rechts) hat bereits Kontakt mit den Behörden aufgenommen.

Die Anwohner der Wepersiedlung fordern, dass die Bushaltestelle Zum Königsberg an der Kreisstraße 428 besser gesichert wird. Aktuell gilt hier Tempo 50, doch kaum jemand würde sich daran halten.

Moringen – Deshalb möchten sie, dass es eine Tempo-30-Regelung gibt. Wichtig wären aus ihrer Sicht auch eine bessere Beleuchtung und weitere Schilder oder Warnleuchten, damit die Schüler, die mit dem Bus morgens nach Moringen fahren, richtig wahrgenommen werden.

„Die Einwohnerstruktur in der Siedlung hat sich geändert“, erklärt Sprecher Udo Imke. Früher sei es eine Ferienhaussiedlung gewesen, doch inzwischen würden viele Familien mit Kindern hier wohnen. Aber auch viele ältere Menschen seien auf den Bus angewiesen. Man habe schon an vielen Stellen vorgesprochen, aber bislang sei nichts passiert, kritisieren die Anwohner.

Bereits 2014 wurde die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer reduziert und das Verkehrszeichen „Achtung Kinder“ aufgestellt, erklärt der Landkreis auf HNA-Nachfrage. Darüber hinaus wurde laut Kreisverwaltung der geschwindigkeitsbeschränkte Bereich erweitert. 2020 sei nach dem Ausbau der nördlichen Haltestelle mit Fahrbahnmarkierungen und durch den Einsatz eines weiteren Leitpfostens weiter nachgebessert worden.

Hinsichtlich einer Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 liege eine Eingabe vor, so die Kreisverwaltung. Dazu soll eine erneute Ortsbesichtigung unter Beteiligung der Polizei, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Stadt Moringen erfolgen, kündigt der Landkreis an. Ob und inwieweit dem Ansinnen der Anwohner dann stattgegeben werden könnte, ergebe sich bei dem Termin.

Moringens Bauamtsleiter Claus Stumpe berichtet, dass man bereits die Laterne gedreht und das Wartehäuschen beleuchtet habe. Ein zusätzliches Geländer hält er für zu gefährlich, da es als Turngerät genutzt werden könnte. Er könne sich aber vorstellen, dass dort mal Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen werden. (Rosemarie Gerhardy)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.