HNA zu Gast in KGS Moringen

Facebook ist out: Was jetzt bei der Jugend angesagt ist

+
Bei der Jugend angesagt: Instagram hat Facebook den Rang abgelaufen - wurde allerdings 2012 von Facebook aufgekauft. 

Northeim – Haben Sie das Gefühl, in Sachen Internet und soziale Netzwerke noch voll auf der Höhe der Zeit zu sein?

Ganz gleich wie Ihre Antwort ausfällt, die Realität war auch für mich persönlich eine echte Überraschung.

In zwei Tagen hat die HNA den sechs achten Klassen der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Moringen Frage und Antwort gestanden und über die Arbeit und Herausforderungen berichtet, die Journalisten heutzutage haben. Eine zentrale Frage dabei war: Wie konsumieren junge Menschen – aus Sicht der Schüler bin ich selbst mit 27 Jahren schon alt – eigentlich ihre Nachrichten? Wie tauschen sie sich untereinander aus?

Das überraschende Ergebnis: Von den über 100 Schülern ist nicht einmal ein Fünftel im größten sozialen Netzwerk Facebook angemeldet. Diejenigen, die dort noch oder überhaupt angemeldet sind, nutzen das 2004 von Mark Zuckerberg geschaffene Netzwerk eher sporadisch.

Man hätte es fast erahnen können: „Unsere Eltern sind dort mittlerweile auch“, sagt eine Schülerin als Begründung, weshalb sie selbst Facebook nicht mehr nutzt. Man möchte den eigenen Eltern also doch nicht alles offenbaren, was in der Freizeit so passiert. Ein in der Tat starkes Argument. Und gerade in Zeiten, wo sich selbst das Bundeskartellamt einschaltet und Facebook beim Datensammeln ausbremst, vielleicht kein schlechter Trend.

Wer junge Menschen beobachtet, der sieht sie aber auch heute noch ständig am Smartphone sitzen. Der Grund dafür ist denkbar einfach: das Fotonetzwerk Instagram ist aktuell bei der Jugend als Facebook-Alternative besonders angesagt. Die Funktionsweise ist leicht erklärt: Fotos im Polaroid-Format können mit Filtern und einer Bildbeschreibung versehen hochgeladen werden. Andere können kommentieren und Likes in Form von Herzen vergeben. Nachrichten kann man dort ebenfalls verschicken. Kleiner Beigeschmack: Instagram gehört auch zu Facebook.

Ebenfalls gefragt ist Snapchat. Dort können Fotos verschickt werden, die sich von selbst nach einer vorgegebenen Zeit wieder löschen. Damit ist auch sichergestellt, dass der spätere Chef nichts zu Gesicht bekommen kann, was man irgendwann bereut.

Ist auch bei Snapchat vertreten: Die HNA.

Was sich sowohl junge als auch ältere Menschen mal wieder zu Herzen nehmen sollten: Das persönliche Gespräch, das Essen gehen oder der Besuch im Kino sind deutlich persönlicher, als der reine digitale Austausch und kommen heute oft viel zu kurz. Da lauscht dann maximal der Nachbar beim Gespräch, nicht aber irgendein Internetriese.

Die HNA bei Instagram

Auch die HNA finden Sie im Foto-Netzwerk Instagram. Sie finden uns unter den Namen HNAviews mit schönen Motiven aus Nordhessen und Südniedersachsen und HNAnews mit aktuellen Nachrichten aus der Region. Unseren Autor finden Sie als "konste" auf Instagram.

Die HNA bei Snapchat

Um den ganzen Snapcode zu sehen, klicken Sie oben rechts. 

Neben Facebook, Instagram, WhatsApp und weiteren Netzwerken finden Sie die HNA auch bei Snapchat. Wir geben dort Einblicke in den Redaktionsalltag. Gezeigt werden außerdem kurze Videos und Fotos von den Themen, die die Region aktuell beschäftigen. Snapchat gibt es kostenlos als App für iOS und Android. Wenn Sie unseren Beiträgen folgen möchten, finden Sie uns unter dem Nutzernamen hnaonline. Alternativ können Sie mit der App auch einfach unseren Snapcode scannen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.