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Finanzspritze vom Bund für den Moringer Ratskeller

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Von: Rosemarie Gerhardy

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Das Gerüst wurde erst kürzlich abgebaut: Nun erstrahlt die Fassade des Ratskellers an der Langen Straße in vollem Glanz. Archiv
Das Gerüst wurde erst kürzlich abgebaut: Nun erstrahlt die Fassade des Ratskellers an der Langen Straße in vollem Glanz. Archiv © Hans-Peter Niesen

Moringen – Gute Nachrichten aus Berlin: Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat am Mittwoch, 14. Dezember, einer Förderung von 114 000 Euro für die Sanierung des Moringer Ratskellers zugestimmt. Das teilen die Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt (SPD), Karoline Otte (Grüne) und Mareike Lotte Wulf (CDU) mit.

„Ich bin froh, dass wir die Zusage für die Finanzierung vom Bund jetzt haben, denn daran hängen Fördermittel aus dem Land und Europa. Jetzt kann es im neuen Jahr weitergehen mit dem Innenausbau“, so Otte, die in Fredelsloh wohnt. Sie freue sich auf die ersten Veranstaltungen 2024 im Ratskeller.

Ein runtergekommenes Gebäude: der Ratskeller vor der Sanierung. ARchiv
Ein runtergekommenes Gebäude: der Ratskeller vor der Sanierung. ARchiv © Niko Mönkemeyer

Die Finanzspritze stammt aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm. Rund 6,3 Millionen Euro wurden laut Wulf für zehn Projekte bundesweit freigegeben, darunter der Moringer Ratskeller, dessen Erhaltung nicht nur für das Stadtbild von großer Bedeutung sei, sondern vor dem Hintergrund des geplanten Ausbaus zu einer soziokulturellen Einrichtung auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Mit diesen Fördermitteln wird ein weiterer Bauabschnitt bei der Sanierung dieses zentralen Gebäudes in Moringen möglich. Damit wird das ehrenamtliche Engagement von Herrn Honig und dem Verein Ratskeller 1489 e. V nochmals mit Bundesmitteln gefördert. Ich freue mich, dass ich diese ehrenamtliche Arbeit, die von vielen Menschen getragen wird, unterstützen kann“, betont auch Heiligenstadt in einer Pressemitteilung.

Seit 2017 engagieren sich die drei Initiatoren Friedhelm Honig, Fabian Froböse und Jan Schoppe dafür, den Verfall des Ratskellers zu stoppen. Dafür gründeten sie 2018 eigens den Verein „Ratskeller 1489“, warben viele Spenden und Fördermittel ein und koordinierten zahlreiche Arbeitseinsätze. Seitdem hat sich viel an dem Gebäude getan. Ein neues Dach, neue Fenster und eine neue Fassade haben das Haus wieder zu einem Schmuckstück werden lassen. Als Nächstes steht der Innenausbau an. Dabei müssen Heizung, Wasser- und Stromleitungen komplett saniert werden. Auch Decken, Fußböden und Wände sollen, wenn möglich, repariert werden, sagt Honig.

Von Rosemarie Gerhardy

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