Nach 20-monatiger Bauphase

Kirchtürme in Fredelsloh sind wieder stabil

Die Arbeiten sind abgeschlossen: Nach 20 Monaten sind die Gerüste an der Klosterkirche verschwunden. Fotos: Beeker

Fredelsloh. Die Klosterkirche Fredesloh ist nach 20-monatiger Bauphase wieder eingeweiht worden.

Getragene Klänge nach Melodien von Georg Friedrich Händel, vorgetragen durch den Posaunenchor Fredelsloh unter der Leitung von Andreas Wiese, leiteten den Festgottesdienst ein, zu dem Pastor Peter Büttner und die Klosterkammer Hannover die Gemeinde am Sonntag in die Klosterkirche St. Blasii und Marien nach Fredelsloh eingeladen hatte. Anlass für den Festakt waren die Wiedereinweihung der Kirche und die Übergabe der restaurierten Türme nach 20-monatiger Bauphase.

Die Sanierungsarbeiten mit einer Investition von knapp 900.000 Euro - geplant waren 742.000 Euro - waren dringend notwendig geworden, nachdem eingehende Untersuchungen eine Verformung des Mauerwerks gezeigt hatten. Das erläuterte der Präsident der Klosterkammer, Hans-Christian Biallas, in seiner Predigt den rund 90 Gästen. Der verwitterte Fugenmörtel der Zwillingstürme sei einst zum Teil durch Humus ersetzt worden, was die Stabilität besonders des Südturms gefährdete.

Einnahmen aus Erbpacht 

Die Kammer habe zur Zeit insgesamt 650 Bauwerke zu unterhalten, 41 davon seien Kirchen, sagte Biallas. Man habe kaum Barvermögen, denn die Gelder seien in Grund und Boden investiert. Grundsätzlich seien Renovierungsmaßnahmen davon abhängig, inwieweit die Objekte auch genutzt werden. Um derart hohe Kosten einer Sanierung tragen zu können, seien Einnahmen aus der Erbpacht sehr hilfreich.

Biallas sagte: „Die Kirche ist nun in einem so guten Zustand, dass wir uns über eine weitere Renovierungsnotwendigkeit in den nächsten zehn Jahren keine Sorgen mehr machen müssen.“

Dank an Mitarbeiter 

Abschließend bedankte sich Biallas bei allen beteiligten Firmen und den Mitarbeitern der Klosterkammer, die an der erfolgreichen Sanierung mitgewirkt hatten. Sein besonderer Dank galt Bauleiter Arno Braukmüller und den hilfreichen Händen vor Ort, Pastor Peter Büttner und Küsterin Janne Klett-Drechsel.

Zum Abschluss lud Büttner alle Anwesenden zu einem kleinen Umtrunk mit Bratwurst ein. (ywb)

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