Neue Produktions- und Lagerhalle

Unternehmen König investiert 10,5 Millionen Euro in Standort Moringen

Viel Platz: Unternehmenssprecher Oliver Rokohl (vorn, von rechts) und Inhaber Gerd-Hinrich Döscher führten die Gäste der kleinen Einweihungsfeier durch die neue Produktionshalle des Unternehmens König.
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Viel Platz: Unternehmenssprecher Oliver Rokohl (vorn, von rechts) und Inhaber Gerd-Hinrich Döscher führten die Gäste der kleinen Einweihungsfeier durch die neue Produktionshalle des Unternehmens König.

Seit einigen Monaten ist das neue Werk des Unternehmens König für die Fertigung von Spezialprofilen an der Moringer Industriestraße in Betrieb. 10,5 Millionen Euro investierte das Moringer Unternehmen und schuf über 20 neue Arbeitsplätze.

Moringen - Coronabedingt fielen sowohl das Richtfest als auch die Eröffnung bislang aus. Umso größer war die Freude bei König-Inhaber Gerd-Hinrich Döscher und allen Beteiligten, jetzt auf die Fertigstellung anzustoßen.

„Trotz Pandemie und wirtschaftlicher Unsicherheiten haben wir unseren Bau ohne Stau im vergangenen Jahr realisiert. Wir sind im Zeitplan und im Rahmen unserer wirtschaftlichen Ziele geblieben“, sagte Oliver Rokohl, Sprecher der Geschäftsführung. Er hob die Leistungen aller Projektpartner hervor.

Entstanden sind auf dem 15 000 Meter großen Grundstück eine Fertigungshalle mit 3000 Quadratmetern Grundfläche, eine überdachte Anlieferzone (500), ein Außenlager (5000) und ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude (500 Quadratmeter) für einen Sozialtrakt mit Pausenräumen und Büros.

In der großen Halle stehen zwei Profilieranlagen mit einer Länge von jeweils 70 Meter, die Bandstahl mit Wandstärken bis zu vier Millimeter in kundenindividuelle Profile mit Dimensionen von über acht Meter Länge formen.

Am Ende der Produktionsstraße werden die Bauteile in einer von König-Mitarbeitern selbst entworfenen Verpackungsanlage fertig für die Auslieferung gemacht. Mit dieser Anlage habe sein Unternehmen die Produktionskapazität für Spezialprofile mehr als verdoppelt, sagte Döscher. Im neuen Werk können pro Monat bis zu 3000 Tonnen Stahl verarbeitet werden. Den über 20 neuen Arbeitsplätzen sollen in der kommenden Zeit weitere folgen.

Aufgrund der vollen Auftragsbücher geht Rokohl davon aus, dass der Umsatz an Spezialprofilen im Vergleich zum Vorjahr mindestens verdoppelt wird. Geplant sei eine zweite Ausbaustufe in den nächsten Jahren. Dazu habe König eine angrenzende, 15 000 Quadratmeter große Fläche gekauft.

„Die Investition ist ein Bekenntnis zu Moringen, zur Region und zum Landkreis“, stellte Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel fest. König sei ein attraktiver Arbeitgeber, der mit seinem Neubau nicht nur bestehende Arbeitsplätze sichere, sondern auch neue schaffe, lobte die Landrätin. Für sie war es ein Nachbarschaftsbesuch, da der Landkreis in unmittelbarer Nähe bald den neuen Standort für die Kreisabfallwirtschaft schaffen werde. (zsv)

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