Landesbischof Ralf Meister eröffnete Dialog-Projekt in Fredelsloh

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Gespräche nach dem Gottesdienst: Landesbischof Ralf Meister (Zweiter von rechts) unterhielt sich unter anderem mit Prof. Dr. Burkhard Wippermann (von links) und dem Künstler Eugen Jung, beide aus Hildesheim, sowie mit Birgit Nienstedt vom Kirchenvorstand in Fredelsloh.

Fredelsloh. „Als ich vor fünf Jahren privat zu Besuch war, dachte ich: Hier möchte ich einmal predigen", sagte Landesbischof Ralf Meister am Samstag in der Klosterkirche Fredelsloh.

Er freue sich, dass dies nun gelungen sei. Beeindruckt hatten ihn der Ort, die Geschichte des Klosters und nicht zuletzt der Innenraum der Kirche.

Mit seinem Besuch eröffnete der Landesbischof das von Pastor Peter Büttner ins Leben gerufene Projekt „Dialog“. Mit diesem Thema des Jahres 2016 ist die Klosterkirche Fredelsloh eine der zehn Kulturkirchen der Landeskirche geworden. Ralf Meister ging daher in seiner Predigt, die er um den Begriff „Feuer“ aufgebaut hatte, auf den Dialog zwischen Wort, Bild und Musik ein.

„Die Begriffe Feuer und Liebe sind in unserer Sprache eng verbunden“, stellte Ralf Meister fest. Man spreche von feuriger Liebe und davon, dass das Herz in Flammen stehe. „Gott entzündet unsere Herzen. Unsere Aufgabe ist es, seinem Feuer zu folgen“, sagte er und bezog sich dabei auch auf die Gemälde von Eugen Jung, die unter dem Titel „Gottes Feuer brennt“ in der Klosterkirche ausgestellt sind.

Die Bilder sind fast alle in Gelb-, Orange- und Rottönen gehalten. Sie zeigen überwiegend das Kreuz und Christus. Zsuzsanna Bényei-Büttner wies bei der Vernissage darauf hin, dass die kurzen Enden des Kreuzes oft gebogen sind, als wenn sie segnen oder umarmen wollen. „Diese Gemälde sind wunderbare Osterbilder“, so der Bischof.

Mit dem Posaunenchor Fredelsloh und dem Gospelchor „Whitegospel“ aus Northeim zur musikalischen Gestaltung des Festgottesdienstes hatte Pastor Büttner ins Schwarze getroffen. „Ich höre sehr gerne Gospels im Gottesdienst, und ich habe früher in einer Bigband Posaune gespielt“, erzählte der Landesbischof anschließend beim Gespräch mit Gottesdienstgästen. Er nahm sich auch Zeit für ein Erinnerungsfoto mit dem Posaunenchor und dessen Leiter Andreas Wiese. Organist Günter Stöfer begleitete die Lieder der Gemeinde in der voll besetzten Kirche und leitete den von ihm vor 15 Jahren gegründeten Chor „Whitegospel“.

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