Markus Hohmeister ist neuer Schulleiter der KGS Moringen

Neuer Mann an der Spitze der KGS Moringen: Markus Hohmeister ist Lehrer für die Fächer Mathematik und Physik. Foto: Schwekendiek

Moringen. Mit dem neuen Schulhalbjahr gibt es an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Moringen ein neues Gesicht: Markus Hohmeister hat zum 1. Februar die Schulleitung übernommen.

Zuvor wurde die KGS zehn Monate kommissarisch von Melanie Wedrins geleitet, die ihrem neuen Kollegen weiterhin als ständige Vertreterin zu Seite stehen wird.

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagt Hohmeister, der zuletzt an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Göttingen unterrichtet hat. Die zweitägigen Zeugnisferien hat der 46-Jährige bereits genutzt, um jeden Winkel der Schule in Ruhe kennenzulernen.

Geboren in Eschwege, hat Hohmeister nach dem Abitur Mathematik und Physik in Kassel studiert. Das Referendariat absolvierte er in Bad Hersfeld, bevor es ihn beruflich nach Göttingen verschlug. Dort wohnt er gemeinsam mit seiner Frau und dem dreijährigen Sohn.

„Ich hatte schon immer Interesse an allem, was über den Unterricht hinaus geht“, sagt er über seine beruflichen Ambitionen. Zunächst engagierte er sich deshalb als Stufenleiter, später war er als Dozent am Studienseminar in Göttingen für die pädagogische Ausbildung angehender Lehrer verantwortlich. Erfahrungen als stellvertretender Schulleiter hat er ebenfalls.

An seiner neuen Schule sieht Hohmeister großes Potenzial. „Die KGS Moringen hat in den vergangenen Jahren viel auf den Weg gebracht, das es weiterzuentwickeln gilt“, sagt er. Bei allen Reformen des Schulsystems sei es wichtig, den richtigen Mittelweg zwischen Innovationen und Kontinuität zu finden, um die Unterrichtsqualität stetig zu verbessern.

Wichtig ist dem neuen Chef der Teamgedanke. Neben seiner Stellvertreterin steht ihm eine erweiterte Schulleitungsrunde mit den Stufenleitern zur Seite. „So wird die Last auf mehreren Schultern verteilt“, sagt er. Das unterstreicht auch Melanie Wedrins: „Wir haben ein sehr engagiertes Kollegium und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Bis zu den Osterferien wird Hohmeister noch einen Kurs an seiner ehemaligen Schule zum Abitur führen und an der KGS nicht regulär unterrichten. Doch auch dann sieht der Stundenplan für den Chef nur zwei Unterrichtsstunden pro Woche vor. Mehr Zeit bleibt neben den vielfältigen Aufgaben nicht. (jus)

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