Projekt kostet rund 250.000 Euro

Neue Brücke zum Moringer Gewerbegebiet soll Anwohner entlasten

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Hier geht es lang: Vertreter der Moringer Stadtverwaltung, des Moringer Rates und der ansässigen Unternehmen bei der Einweihung der neuen Zufahrt zum Industriegebiet.

Moringen. Anwohner, Firmenchefs und Politiker - sie alle waren am Dienstag dabei, als die neue Brücke „Am Tiefen Graben“ im Moringer Industriegebiet offiziell eröffnet wurde.

„Die Planungs-, Beschluss- und vor allem die Genehmigungsphase hat sich wesentlich länger hingezogen als vorgesehen“, sagte Bürgermeisterin Heike Müller-Otte bei der Zeremonie. „Wenn ich richtig informiert bin, sind es neun Jahre“. Aufgrund mehrmaliger Änderungen der Gesetzeslage und angesichts der vielen notwendigen Genehmigungen sei die Planung ins Stocken geraten, so die Bürgermeisterin. Umso glücklicher sei sie, dass der im Januar begonnene Bau schnell abgeschlossen werden konnte.

Ziel für den Entwurf der Brücke, die die Straße „Am Tiefen Graben“ mit der Kreisstraße K 428 verbindet, war es, eine Entlastung für die Anlieger der Nienhagener Straße zu erreichen. Denn bislang konnten Lastwagen das Industriegebiet, in dem unter anderem die Firma König ihren Sitz hat, ausschließlich über diese Straße erreichen, die an einem Wohngebiet liegt.

„Mit der Anbindung an die Kreisstraße wird ein direkter Anschluss an das Gewerbegebiet geschaffen“, erläuterte Bauamtsleiter Claus Stumpe. „Jetzt müssen die Lastwagen nicht mehr durch das Wohngebiet fahren, was eine große Entlastung für die Anwohner darstellt.“ Ein weiterer Vorteil sei, dass das Industriegebiet jetzt schneller und einfacher für Lastwagen zu erreichen ist.

Die Kosten für das Projekt betragen rund 250.000 Euro. Dieser Betrag wurde von der Stadt Moringen allein getragen, Zuschüsse gab es nicht.

Aus Sicht von Bürgermeisterin Heike Müller-Otte ist es nun wichtig, dafür zu sorgen, dass die Entlastung für die Anwohner der Nienhagener Straße nicht zur Belastung für die Anlieger der Straße „Am Tiefen Graben“ wird. „Ich hoffe, dass uns dieser Spagat gelingt.“ 

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