1. Startseite
  2. Lokales
  3. Northeim
  4. Moringen

Flächen auf der Ahlsburg freigegeben – Land lässt Wälder noch nicht zu

Erstellt:

Von: Hans-Peter Niesen

Kommentare

Auf den Höhen der Ahlsburg, von denen Stadtförster Jonas Fürchtenicht hier ine zeigt, sollen auf durch Stürme entstandene Kahlflächen Windkraftanlagen entstehen. Der Rat hat das einstimmig befürwortet. Archi
Auf den Höhen der Ahlsburg, von denen Stadtförster Jonas Fürchtenicht hier ine zeigt, sollen auf durch Stürme entstandene Kahlflächen Windkraftanlagen entstehen. Der Rat hat das einstimmig befürwortet. Archi © Roland Schrader/NH

Auf zwei Freiflächen der Ahlsburg könnten nach dem Willen des Moringer Stadtrats bis zu fünf Windkraftanlagen gebaut werden.

Moringen – Das befürwortete das Gremium in seiner jüngsten Sitzung in der kalten Stadthalle einstimmig. Noch ist der Bau von Windrädern im Wald in Niedersachsen allerdings verboten.

Nach den Worten von Moringen Stadtförster Jonas Fürchtenicht handelt es sich bei den beiden in Frage kommenden Areale um zwei 30 und 20 Hektar große Flächen, die durch die Stürme der vergangenen Jahre komplett kahl sind.

Sie müssten teuer, mit einem Kostenaufwand von rund 550 000 Euro wieder aufgeforstet werden. Die Flächen liegen oberhalb von Frededsloh und oberhalb des Freizeitgeländes an der Ducksteinquelle. Moringens Bürgermeisterin Heike Müller-Otte sagte, die Windräder sollen, falls es zu einer Genehmigung komme, durch eine Bürgergenossenschaft gebaut werden. Als Partner sollten dabei die Stadtwerke Leine-Solling mit ins Boot geholt werden. Ellen Deilke (Grüne) gab zu bedenken, dass zunächst die Dächer der Stadt mit PV-Anlagen bebaut werden sollten, „ehe wir Naturräume angehen“.

Ihren Worten zufolge könnten noch 80 Prozent der Dächer mit PV-Anlagen ausgestattet werden.

SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Brauns erinnerte daran, dass die Stadt 2,2 Prozent der Fläche mit Windrädern zulassen müsse. Mit den Anlagen auf der Ahlsburg würde dieses Ziel erreicht.

Unter dem Punkt Mitteilungen wies die Bürgermeisterin darauf hin, dass die Stadt für den Bau von vier Windrädern unterhalb des Böllenbergs das „gemeindliche Einvernehmen“ erteilt habe. Der Landkreis Northeim prüfe und entscheide jetzt über die Genehmigung. Investor ist die Windpark Böllenberg GmbH & Co KG. (zhp)

Auch interessant

Kommentare