Mystischer Ort in der Weperstadt

Mühlentag in Moringen: Aktionen und Sagen um den Opferteich

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Lädt ein zum Ausflug ins Grüne: Lena Almstedt öffnet die Moringer Mühle am Opferteich am Pfingstmontag für Besucher. Zu sehen und zu hören gibt es vieles über die Mühle selbst, die Kräuter im Garten und die Sagen um den Opferteich.

Moringen. Es ist ein mystischer Ort, der am Pfingstmontag seine Türen für Besucher öffnet: Zum bundesweiten Mühlentag können junge und ältere Besucher in der Mühle am Opferteich in Moringen von Wachskunst über Sagen bis hin zu Bastelaktionen einiges erleben.

Lena Almstedt lädt zum 16. Mal in den wortwörtlich sagenumwobenen Ort ein.

Seit 1986 arbeitet Almstedt in der Mühle, die wohl zu den idyllischsten Orten in der Weperstadt zählen dürfte. Viele verschiedene Kräuter und Pflanzen wachsen auf dem Gelände rund um die 350 Jahre alte Mühle. Und die begeistern ihre Bewohnerin noch heute: „Die Umgebung ist gewohnt geworden, aber die besondere Atmosphere hier bleibt immer“, sagt Almstedt.

Glocke im See?

Um den Opferteich, der eine germanische Kultstätte ist, gibt es unter anderem die folgende Sage: „Als das Tempelhaus noch stand, ließen die Klosterbrüder eine neue Glocke gießen und im Kirchturm aufhängen. Aber sie ließen die Glocke nicht erst taufen. (...) Als daher zur Christmette die Glocke zum ersten Male geläutet wurde, tat sie einen schrillen klang und fuhr zum Schallloch heraus, gerade in den kleinen tiefen See hinab“, heißt es dazu im Sagenbuch von Ludwig Bechstein.

Ob die Glocke dort heute noch liegt, wie tief der scheinbar flache Opferteich eigentlich ist und warum die Menschen früher dort tatsächlich an etwas Göttliches glaubten, das sind Fragen, die Lena Almstedt am Pfingstmontag von 11 bis 18 Uhr zu jeder halben und vollen Stunde beantwortet. Außerdem können die Besucher einen Blick in die Technik der Mühle werfen.

Aktionen und Musik

Kinder können beim Mühlenfest Wachsanhänger bemalen. Einen Blick in die Wachskunst von Lena Almstedt können die Besucher in der Mühle auch werfen. Außerdem gibt es einen Büchertisch zugunsten des Hospizdienstes Leine-Solling. Für Musik sorgt Donatella Abate mit ihrer Harfe. Stärkung gibt es in Form von Kaffee und Kuchen im Mühlengarten sowie mit keltischer Kräutersuppe.

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