Neuer Netto-Markt für die Moringer Nordstadt

Noch ist die Fläche der nördlich der Northeimer Straße ein Acker: Ende kommenden Jahres soll die Fläche mit dem Jahsberg-Center überbaut sein, in das der Netto-Markt von der Güterbahnhofstraße einzieht. Foto:  Niesen

Moringen. Der seit langem diskutierte Umzug des Moringer Netto-Marktes wird konkret: Bis Ende 2015 will das Unternehmen seine neuen Räumlichkeiten an der Northeimer Straße beziehen.

Das bestätigte eine Sprecherin der Edeka-Tochter. Angaben zur Investition und der Mitarbeiterzahl machte die Netto-Zentrale im bayerischen Maxhütte nicht.

Der neue Netto mit einer um 300 auf 1000 Quadratmeter erhöhten Verkaufsfläche wird in einen Einzelhandels- und Dienstleistungskomplex integriert. Das ganze Areal soll den Namen Jahsberg-Center in Anlehnung an den benachbarten Jahsberg führen.

Für dieses Center, in das auch der Friseur und die Pizzeria vom alten Standort des Netto-Marktes ziehen sollen, schafft die Stadt Moringen zurzeit die rechtlichen Voraussetzungen mit einer Änderung des Flächennutzungsplanes und einem Bebauungsplan. Bürgermeister Hartmut Schnabel erwartet, dass die Planungen im Frühjahr 2015 fertig sein werden und dann der Bauantrag von den Investoren gestellt werden kann.

Das Planungsgebiet umfasst 12.700 Quadratmeter nördlich der B 241. Davon sind 7000 Quadratmeter für den Einzelhandel vorgesehen, 2900 Quadratmeter für gemischte Bauflächen und 2800 Quadratmeter für Grünflächen. Um eine reibungslose Verkehrsanbindung zu gewährleisten, soll auf der Bundesstraße eine Linksabbiegerspur in Richtung Northeim entstehen.

Um die angrenzenden Wohngebiete vor Lärmbelastungen zu schützen, wird die nächtliche Belieferung des Netto-Marktes zwischen 21.30 Uhr und 6 Uhr morgens untersagt, so der Bürgermeister.

Für den Moringer Norden wird sich mit dem Umzug des Netto-Marktes die Versorgungslage verbessern. Denn in der Innenstadt gibt es außer in zwei Bäckereien und einer Schlachterei keine wesentlichen Einkaufsmöglichkeiten für Lebensmittel, und die beiden Supermärkte der Kernstadt, der Netto-Markt an der Güterbahnhofstraße und der Rewe-Markt am Fühlingsweg, liegen im Süden.

Was mit den dann leerstehenden Verkaufsflächen an der Güterbahnhofstraße geschieht, ist bislang nicht geklärt. Das Areal sei für den Einzelhandel ausgewiesen. Die Stadt hofft, dass es nicht zu einem langen Leerstand kommt, wie im früheren Supermarkt an der Neuemarktstraße. (zhp)

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