Moringen

Motorradfahrer verletzt sich bei Unfall schwer - War ein lockerer Helm die Ursache?

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Unfall in Northeim (Niedersachsen): Fahrer verletzt sich schwer - Lockerer Helm Unfallursache 
  • Schwerer Unfall im Landkreis Northeim in Niedersachsen
  • Ein Mann wird schwer verletzt, sein Sohn bleibt unverletzt
  • Helm des Kindes versperrt die Sicht

Moringen – Schwer verletzt wurde der 40-jährige Fahrer eines Motorrads am Samstagabend bei einem Unfall auf der Nienhagener Straße zwischen Moringen und Nienhagen im Landkreis Northeim (Niedersachsen). Sein fünfjähriger Sohn, der vor ihm saß, blieb unverletzt. 

Schwerer Unfall im Landkreis Northeim (Niedersachsen) - Helm versperrt Sicht

Zur Unfallursache berichtete die Polizei, dass aufgrund des Fahrtwindes plötzlich der Helm des Kindes nach oben geschlagen sei und so dem Fahrer die Sicht versperrt habe.

Dadurch hatte der 40-Jährige die Kontrolle über sein Motorrad verloren und war gestürzt. Bei dem Sturz erlitt der Fahrer schwere Verletzungen am Arm, er kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. 

Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen eingeleitet, weil das Kind nicht vorschriftsmäßig gesichert auf dem Motorrad mitfuhr. 

Schwerer Unfall im Landkreis Northeim (Niedersachsen) - Ähnliche Unfälle

Bei einem Unfall auf der gleichen Landstraße in Einbeck im Kreis Northeim (Niedersachsen) ist ebenfalls eine Frau schwer verletzt worden. Sie kam aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und krachte gegen einen Baum. Die Polizei suchte nach Zeugen für den Unfall. 

Auch bei einem anderen Unfall im Kreis Northeim (Niedersachsen) krachte das Unfallopfer nach dem Abkommen von der Bundesstraße 3 gegen einen Baum in der Nähe der Straße.

Schwerer Unfall im Kreis Northeim: Unfallzahlen in Deutschland gehen zurück 

Insgesamt gehen die Unfallzahlen in Deutschland aber zurück. Im ersten Halbjahr des Jahres 2019 kamen 1465 Menschen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben. Das sind 40 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2018.

Die Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen im vergangenen Jahr allerdings erneut gestiegen. Landesweit kamen 432 Menschen ums Leben. Dies seien 14 oder 3,3 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mit.

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