Städtischer Ausschuss spricht sich für fünf Freiflächen in Fredelsloh und Nienhagen aus

Planungen für mehrere Solarparks in Moringen

Stehen hier bald Fotovoltaik-Anlagen? Auf diesen beiden Feldern könnte nach Vorstellungen der Planer auf circa 3,7 Hektar der Solarpark Fredelsloh Ost entstehen.
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Stehen hier bald Fotovoltaik-Anlagen? Auf diesen beiden Feldern könnte nach Vorstellungen der Planer auf circa 3,7 Hektar der Solarpark Fredelsloh Ost entstehen.

Mit gleich mehreren Anträgen zu Solarparks in Fredelsloh und Nienhagen befasste sich der Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss des Stadtrates Moringen. In seinen Beschlüssen folgte er den bereits in den beiden Ortsräten gegebenen Empfehlungen.

Moringen – In Nienhagen plant Landwirt Marc Hengst die Errichtung von Freiflächen-Fotovoltaik-Anlagen. Hengst nahm in der Sitzung auch selbst Stellung zu den Planungen. Die zunächst angedachte Planung einer Anlage auf der Weper sei inzwischen, auch nach Gesprächen mit dem Landkreis vom Tisch. Er plane nun mit einer Anlage aus Richtung Moringen kommend, rechts an der Kreisstraße und eine weitere bei seinem Schweinestall an der alten Nienhagener Straße. Der Ausschuss beschied beide Voranfragen einstimmig positiv.

Auch in Fredelsloh sind Solarparks geplant. Hier möchte die Berliner Firma Securenergy an drei Standorten investieren. Hier stellte Projektleiter Felix Kandsorra das Vorhaben vor. Interesse hat das Unternehmen an drei Standorten, die nach der Lage zum Ort in Nordwest, Nord und Ost benannt sind. Insgesamt sollen die Solarparks nach Wunsch der Planer auf 11,7 Hektar Fläche errichtet werden. Diese könnten dann laut Kandsorra rund 9,7 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugen, was einer Versorgung von circa 2700 Drei- bis Vier-Personenhaushalten entsprechen würde.

Zudem könnten 7600 bis 9000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden. Zudem verwies er auch auf die finanziellen Vorteile, die Stadt und Bürger von den Solarparks hätten. So würden Gewerbesteuern abgeführt und zudem gebe es eine Stromerlösbeteiligung von bis zu 19 400 Euro pro Jahr.

Ausschussvorsitzender Volker Feige (SPD) ließ auch hier über alle drei Standorte getrennt abstimmen. Der Ausschuss stimmte dann jeweils dafür, das Bauleitplanverfahren einzuleiten. Dafür müssen entsprechend der Flächennutzungsplan geändert und Bebauungspläne aufgestellt werden. (Rosemarie Gerhardy)

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