Scheibe beschlagen: Frau verursacht Unfall in Moringen

Symbolbild: dpa

Moringen. Eine eingeschränkte Sicht durch eine beschlagene Windschutzscheibe war der Grund für einen Unfall, der sich am Dienstag gegen 16.50 Uhr an der Amtsfreiheit in Moringen ereignet hat. Dabei entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Wie die Polizei berichtet, geriet eine 73-jährige Moringerin in einer leichten Rechtskurve Richtung Lange Straße in den Gegenverkehr. Obwohl der ihr entgegen kommende 47 Jahre alte Fahrer aus Northeim sein Auto noch anhalten konnte, kam es zum Zusammenstoß. Verletzt wurde dabei niemand.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine Beeinträchtigung der Sicht durch vereiste oder beschlagene Scheiben mit einem Verwarngeld in Höhe von 10 Euro geahndet werden kann. Teuer wird es, wenn es wie in diesem Fall zu einem Verkehrsunfall ohne verletzte Personen kommt. 100 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg sind dann die zu erwartenden Folgen. Zudem riskieren Autofahrer ihren Kaskoversicherungsschutz, wenn sie vor Antritt der Fahrt nur ein kleines Loch freikratzen und dann einen Verkehrsunfall verursachen.

Auch wer unverschuldet mit „Gucklöchern“ in einen Unfall verwickelt wird, bekommt bei der späteren Schadensabwicklung möglicher Weise einen Teil der Schuld zugesprochen. „Hier geht man davon aus, dass aufgrund des eingeschränkten Sichtfeldes ein entsprechend schnelles Reagieren nicht möglich ist“, so Polizeihauptkommissar Peter Schliep, Sachbearbeiter Verkehr der Polizeiinspektion Northeim/Osterode.

Deshalb dürfen Verkehrsteilnehmer insbesondere in der kalten Jahreszeit erst starten, nachdem sie alle Scheiben des Autos von Eis, Schnee oder Feuchtigkeit befreit und so für eine klare Sicht gesorgt haben.

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