23 500 Quadratmeter für den Garagenhof der Kreisabfallwirtschaft

Stadt Moringen kauft zwei Grundstücke

Blick auf das Gewerbegebiet am Fühlingsweg in Moringen.
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Die Stadt Moringen erwirbt zwei Grundstücke für den möglichen neuen Standort des Garagenhofs der Kreisabfallwirtschaft im Baugebiet Fühlingsweg.

Der Stadtrat von Moringen hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Garagenhof der Kreisabfallwirtschaft von Northeim nach Moringen verlegt werden kann.

Moringen – Einstimmig befürwortete er in seiner jüngsten Sitzung in der Stadthalle den Kauf von zwei Grundstücken in einer Größenordnung von zusammen rund 23 500 Quadratmetern an der Bundesstraße 241, am Stadtausgang Richtung Hardegsen. Die Stadt muss dafür einschließlich Nebenkosten rund 252 000 Euro aufbringen.

Die Entscheidung fiel gerade rechtzeitig. Denn in der nächsten Sitzung des Kreisabfallausschusses am Dienstag, 10. November, um 16 Uhr in den Räumen des Kreisfeuerwehrschulungszentrums an der Von-Menzel-Straße in Northeim soll der Ausschuss eine Empfehlung über den Ankauf des Areals in dem Gewerbegebiet treffen. Das letzte Wort darüber hat dann nach dem derzeitigen Stand der Planungen der Kreistag in seiner Sitzung am 4. Dezember um 15 Uhr in der Stadthalle Northeim.

Mit der Ansiedlung der Kreisabfallwirtschaft (KAW) wären rund 100 Arbeitsplätze verbunden – ein Verlust für die Kreisstadt, aber ein Gewinn für Moringen.

Der Landkreis – wenn denn der Ausschuss und der Kreistag dem Vorschlag folgen – hat es sich nicht leicht gemacht. Er hat sechs Grundstücke mit Vor- und Nachteilen durch das Ahlener Instituts für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH untersuchen lassen und die Ergebnisse im jüngsten Treffen des Abfallwirtschaftsausschusses vorgestellt. Eindeutiger Gewinner war das Areal in Moringen.

„Positiv ist bei diesem Standort vor allem die gute Erreichbarkeit des Standortes, die zentrale Lage, die Nahversorgung und der bereits vorhandene Bebauungsplan sowie die Entfernung zur Deponie Blankenhagen zu erwähnen. Durch die geringeren Fahrtaufwendungen, bei denen sämtliche Touren der KAW kumulativ berücksichtigt worden sind, sind die wirtschaftlichen Vorteile/Einsparungen nicht zu vernachlässigen“, schreibt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel im Beschlussvorschlag.  zhp

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