Stadt Moringen will bei Laternen sparen

Symbolfoto: privat

Moringen. Die Stadt Moringen will Energiekosten sparen und deshalb nachts einen weiteren Teil der Straßenlaternen ausschalten. Über diesen Vorschlag hat am Donnerstag der Bauausschuss diskutiert.

Ergebnis: Das Vorhaben soll zunächst in den Fraktionen und den Ortsräten beratschlagt werden, bevor eine Entscheidung gefällt wird.

Der Ausschuss habe sich dafür ausgesprochen, dass zunächst mögliche Gefahrenpunkte erörtert werden und dann gemeinsam ein Konzept erarbeitet wird, berichtet Bürgermeisterin Heike Müller-Otte. Grundsätzlich begrüße es der Ausschuss aber, dass die Straßenbeleuchtung auf den Prüfstand gestellt werde. So könnten bis zu 10.000 Euro pro Jahr eingespart werden. Auch die weitere Umrüstung auf LED-Lampen soll dabei vorangetrieben werden.

In der Einwohnerfragestunde kamen außerdem die geplanten Windräder auf der Weper zur Sprache. „Die Stadt will gegebenenfalls selbst einen Flächennutzungsplan aufstellen, falls der städtebauliche Vertrag mit der Firma BayWa nicht zustande kommt“, sagte Müller-Otte dazu. Dafür habe sich der Verwaltungsausschuss ausgesprochen.

Der Stadtrat hatte die Entscheidung über einen städtebaulichen Vertrag mit BayWa in seiner jüngsten Sitzung vertragt. Wie berichtet, plant die Firma bis zu sechs Windräder zwischen Moringen, Nienhagen und Blankenhagen. Bisher gibt es noch keinen Flächennutzungsplan für Windenergieanlagen in Moringen.

Ob und in welchem Umfang die Stadt ein neues Baugebiet ausweist, auch darüber wollen die Fraktionen zunächst intern beraten, berichtet Müller-Otte. Die vor rund 15 Jahren erschlossenen 77 Baugrundstücke am Kleingartenweg und am Hagenberg sind weitgehend bebaut. Deshalb möchte die Stadt ein neues Baugebiet schaffen. Insgesamt sollen rund 40 weitere Bauplätze entstehen.

Dabei sind laut Beschlussvorlage zehn Optionen möglich. Die Stadt favorisiert die Baufläche „Röthebreite“, die den Kleingartenbereich östlich der Mannenstraße umfasst. Es könnten aber auch Bauflächen unter anderem an der Specke, an der Gebrüder-Grimm-Straße, an der Moore oder am Ahornweg ausgewiesen werden.

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