Projekt kostet 600.000 Euro

Startschuss für Sanierung der Scheunenstraße in Moringen

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Bald rollen die Bagger: Bürgermeisterin Heike Müller-Otte, Planer Bernd Krupka, GoKaWe-Inhaber Oliver Müller, Bauamtsleiter Claus Stumpe und Baumamts-Mitarbeiter André Ehbrecht auf der Scheunenstraße in Moringen.

Moringen. Darauf haben viele Moringer gewartet: Kurz nach Ostern ab dem 24. April beginnen in der Scheunenstraße die Sanierungsarbeiten.

Anschließend soll sich die Straße in das bereits sanierte Umfeld der Kernstadt ideal einfügen.

Witterungsbedingte Baupausen wollte man in Moringen nicht riskieren, weshalb der Winter für die Ausschreibung genutzt wurde. Den Zuschlag für das Projekt hat die GoKaWe-Straßen- und Tiefbau aus Holzminden um Oliver Müller erhalten, Planer ist Diplom-Ingenieur Bernd Krupka aus Bad Pyrmont. Beide sind in der Weperstadt keine Unbekannten. „Sie waren unter anderem auch beim Umbau des Kirchenumfeldes im Einsatz“, wie Claus Stumpe, Leiter des Bauamts berichtet. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Spätsommer abgeschlossen sein.

600 000 Euro kosten die Arbeiten an der Straße und den Ver- und Entsorgungsleitungen. Das Geld ist der Restbetrag aus der Städtebauförderung für die Stadt. Zusätzliche Kosten entstehen den Anliegern nicht. Die Ausgleichsbeträge für den Bereich der Städtebauförderung sind bereits eingefordert worden.

Mehrzweckstreifen

Neu entstehen sollen sogenannte Mehrzweckstreifen. Aufgrund der Vielzahl der Garagenbauten entlang der Scheunenstraße ist das Parken dann nur in den ausgewiesenen Flächen möglich. Der Mittelstreifen dient künftig nicht mehr durchgehend als Parkfläche, damit die Anlieger problemlos in ihre Garagen fahren können. Auf dem Mittelstreifen selbst sollen Poller das Parken verhindern. Außerdem wird dort Öko-Pflaster mit besonders breiten Fugen verlegt. Für Grün sorgen sechs neue Bäume. Ob die Wahl auf Rotdorn oder Feldahorn fällt, steht noch nicht fest.

Mühlenwasser offen

Um an den historischen Charakter Moringens zu erinnern, werden sechs Meter des Mühlenwassers hinter dem historischen Brunnen freigelegt. „Solche Elemente mit aufzugreifen ist auch eine der Vorgaben der Städtebauförderung“, sagt Bürgermeisterin Heike Müller-Otte. Von der Farbgebung ist die Scheunenstraße künftig vergleichbar mit dem neuen Kirchplatz mit seinem Beton-Rechteckpflaster.

Informationen für Bürger

Mit dem Start der Bauarbeiten kommt es laut Stadt für die Anlieger zu Einschränkungen in der gesperrten Straße und zu baustellenüblichen Lärm. Garageninhaber können sich an die Stadt wenden. Sie kümmert sich für die Betroffenen um Sonderparkberechtigungen im nahen Umfeld. „Die Anlieger können sich über den aktuellen Stand der Arbeiten jederzeit bei den Baustellenbesprechungen informieren, die immer mittwochs um 10 Uhr beginnen“, sagt Stumpe.

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