Sorge um ausbleibende Besucher

Trotz Sperrung: Fredelsloh ist erreichbar

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Kann Missverständlich sein: Das Hinweisschild kurz hinter Moringen.

Fredelsloh. Das Töpferdorf Fredelsloh ist trotz der Bauarbeiten an der Bundesstraße erreichbar - auch am langen Pfingstwochenende.

Die Freude über die Sanierung der deutlich in die Jahre gekommene Ortsdurchfahrt in Fredelsloh ist groß – ebenso groß aber auch die Sorge, dass über das lange Wochenende keine Besucher in das Töpferdorf kommen, weil die Beschilderung abschreckt. Mit dieser Sorge haben sich Geschäftsleute und Kirche an die HNA gewandt.

Das Problem

Seit Dienstag, 30. Mai, laufen die Bauarbeiten in der Fredelsloher Sollingstraße. Dabei soll die Asphaltschicht auf ganzer Breite erneuert werden (HNA berichtete). Die Arbeiten dauern bis Freitag, 16. Juni, heißt es dazu von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Die entsprechende Beschilderung (Foto) hat die Behörde für den Umleitungsverkehr eingerichtet. Die Kritik, die die Fredelsloher stellvertretend um Janne Klett-Drechsel und Pastor Peter Büttner haben, ist das Schild an sich. Es sagt aus, dass die Straße bis Lutterbeck und Oldenrode frei ist, die Ortsdurchfahrt Fredelsloh hingegen gesperrt. „Es ist aber nur ein Teil gesperrt, uns erreicht man trotzdem“, heißt es dazu aus dem Töpferdorf. „Wir brauchen die Besucher am langen Wochenende“, gibt Klett-Drechsel für die Geschäftsinhaber zu bedenken.

Die Situation

Laut Niedersächsischer Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim gibt es kein Schild, dass die Durchfahrt bis nach Fredelsloh grundsätzlich untersagt. Ab der Beschilderung kurz vor dem Töpferdorf wird laut Sebastian Post, stellvertretender Leiter der Behörde, mit „Bis Baustelle frei“ durchaus darauf hingewiesen, dass Besucher bis nach Fredelsloh fahren können.

Die Lösung

Laut Post hat der Landkreis Northeim als zuständige Verkehrsbehörde die Beschilderung jetzt so genehmigt. Außerdem habe die Töpferei Klett mit eigenen Schildern auf die Zufahrtsmöglichkeit hingewiesen. „Das wird vom Landkreis auch geduldet“, berichtet Post der HNA.

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