87-Jährige von Bulldoggen verletzt

Nach Beißattacke: Landkreis verbietet Hundezucht in Wenzen

Wenzen. Die Beißattacke der Bulldoggen in Wenzen, bei der Anfang September eine 87 Jahre alte Frau schwer verletzt wurde (wir berichteten), hat für die Zuchtbetreiber jetzt nachhaltige Konsequenzen. Der Landkreis Northeim hat der Einrichtung in der Einbecker Ortschaft das gewerbliche Züchten und Halten von Hunden mittlerweile untersagt.

Das bestätigte Pressesprecher Dirk Niemeyer gestern auf Anfrage der HNA.

Zur Erinnerung: 15 französische und englische Bulldoggen waren nach Angaben der Polizei durch ein Loch im Zaun auf das Grundstück der betagten Frau gelangt und hatten diese durch Bisse so schwer verletzt, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Laut Polizei hatte es Anfang des Jahres bereits einen ähnlichen Vorfall mit den Vierbeinern aus der Zucht gegeben. Dabei war eine 75 Jahre alte Frau gebissen worden.

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Die Stadt Einbeck hatte nach dem Vorfall zwei Verordnungen erlassen. Danach durften sich die Hunde nur noch in einem ausbruchsicheren, extra eingezäunten Teil des Gartens aufhalten.

Vorgeschrieben wurde außerdem, dass die Bulldoggen beim Ausführen außerhalb der Zuchtanlage angeleint sein müssen und einen Maulkorb zu tragen haben. Die ausführende Person müsse mindestens 18 Jahre alt sein, schilderte der Leiter des Ordnungsamtes, Arndt Severidt, die Anordnungen. (ajo)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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