100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst

Nach Lkw-Brand: A7 bei Seesen war bis in die Nacht gesperrt

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Seesen/Echte. Ein brennender Sattelzug sorgte am Dienstagabend für Verkehrschaos in Südniedersachsen. Stundenlange Vollsperrungen und ein massives Feuerwehraufgebot waren die Folge.

Wie der Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Göttingen auf HNA-Anfrage mitteilte, ereignete sich der Unfall auf der A7 zwischen Seesen und Echte in Fahrtrichtung Süden.

Kurz vor 17 Uhr wurde die Feuerwehr Seesen zu einem brennenden Lkw nahe der ehemaligen Rastanlage alarmiert. Die Einsatzkräfte forderten wenige Minuten später Verstärkung durch die Feuerwehren Bad Gandersheim, Kalefeld und die Feuerwehrtechnischen Zentralen Northeim und Bad Gandersheim an, wie Kreisfeuerwehr-Sprecher Horst Lange mitteilt.

Aktualisiert um 00.12 Uhr.

Wegen der massiven Rauchentwicklung wurde die A7 am Unfallort in beide Richtungen voll gesperrt, heißt es von der Polizei. Der Sattelzug sei offenbar komplett in Flammen aufgegangen.

Aufgrund des massiven Bedarfs an Löschwasser fuhren mehrere Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren im Pendelverkehr über die gesperrte Autobahn. 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort.

Mittlerweile sind die Fahrbahnen alle wieder freigegeben. Über sechs Stunden kam es zu massiven Behinderungen. Autofahrer wurden angehalten, die A7 nicht zu verlassen, da die Umleitungsstrecken vollkommen überlastet waren und aufgrund der Witterung Glättegefahr bestand. Der Verkehr staute sich in beiden Richtungen zwischenzeitlich auf sechs Kilometern.

Sattelzug brennt auf A7 bei Seesen aus

Laut Pressegruppe der Kreisfeuerwehr Northeim hatte das Fahrzeug auf dem Standstreifen stehend Feuer gefangen. Die Flammen hatten sich vom Motorraum aus auf den gesamten Zug ausgedehnt. Der LKW-Fahrer konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Bis in die Nacht wurde das Wrack mit Hilfe eines Baggers auf einem Tieflader verfrachtet und anschließend abtransportiert.

Eine weitere Behinderung gibt es in Höhe der Anschlussstelle Echte in Fahrtrichtung Norden. Dort kam es zu einem Auffahrunfall, die Polizei war ebenfalls im Einsatz.

Infos zur aktuellen Verkehrslage gibt es hier.

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