Bauausschuss stimmt Bebauungsplan Pfingstanger-Süd zu

Grünes Licht für neues Baugebiet in Sudheim

Blick auf freie Fläche für Neubaugebiet
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Hier soll das neue Baugebiet in Sudheim entstehen: Die Fläche befindet sich zwischen der alten Bebauung am Freibad (links) und dem Neubaugebiet „Am Pfingstanger-Nord“ (hinten).

In Sudheim können demnächst weitere neue Häuser entstehen.

Mit der Ausweisung des Baugebietes „Am Pfingstanger-Süd“ soll die Wohnbebauung am östlichen Ortsrand von Sudheim weitergeführt werden. Nachdem der Ortsrat der Northeimer Ortschaft sich bereits für den entsprechenden Bebauungsplan ausgesprochen hatte, gab es jetzt auch in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt dafür grünes Licht.

Demnach sollen auf der derzeitigen 1,26 Hektar großen Ackerfläche zwischen der alten Wohnbebauung am Freibad und dem bereits bestehenden Neubaugebiet „Am Pfingstanger-Nord“ etwa 15 neue Bauplätze für Einfamilienhäuser entstehen. Erschließungsträger ist die Firma Vylla Projektmanagement aus Einbeck.

Weder Altlasten im Boden noch artenschutzrechtliche Bedenken stehen der Realisierung des Vorhabens im Weg. Die Anbindung soll über die Straße „Am Pfingstanger“ erfolgen.

Für die innere Erschließung des Bereichs wird dort eine 6,50 breite Erschließungsstraße gebaut, die später dann als verkehrsberuhigter Bereich definiert werden soll.

Im östlichen Bereich ist ein Fußweg geplant, der den Bereich mit der sonstigen Wohnbebauung und der Feldmark verbinden soll. Parkplätze sollen nur auf den Privatgrundstücken entstehen und müssen wasserdurchlässig gestaltet werden. Ein Radweg ist nicht vorgesehen. Auf den Grundstücken ist das Anlegen von Stein-, Schotter- oder Kiesgärten im Vorgartenbereich zur Straße hin nicht gestattet.

Aufgrund des Südost-Nordost-Gefälles von etwa sechs Prozent und einem Höhenunterschied von bis zu 8,5 Meter wird es für die Bauherrn detaillierte Vorgaben zu Aufschüttungen, Abgrabungen und Modellierungen auf ihren Grundstücken geben.

Um die durch den Klimawandel zu erwartenden Extreme im Bereich des versiegelten Straßenraums zu mindern, sollen dort Bäume gepflanzt werden. Dabei sollen laut Bebauungsplan aufgrund des geringen Straßenquerschnitts von 6,5 Metern Arten berücksichtigt werden, die keine weit auslandenden Kronen bilden.

Darüber hinaus sieht der Bebauungsplan entlang der östlichen Grenze des Gebietes die Anpflanzung einer dreireihigen Laubgehölzhecke vor, um Vögeln und Insekten einen Lebensraum zu bieten. Zur weiteren ökologischen Aufwertung wird auf den übrigen Flächen ein mit Kräutern angereichertes Rasensaatgut verwendet.

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