Fertigstellung bis Ende Juni

Neue Hollenstedter Brücke mit alten Steinen verschönert

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Noch ist sie gesperrt: Auf der Hollenstedter Böllebrücke wird derzeit kräftig gearbeitet. Die erste Schotter Schicht für die darüber führende Fahrbahn ist schon aufgetragen. Am rechten Brückenrand wird ein Gehweg gebaut.

Hollenstedt. Die Arbeiten am Neubau der Böllebrücke in der Northeimer Ortschaft Hollenstedt gehen in die Endphase. Mitte bis Ende Juni soll der neue Übergang für den Verkehr freigegeben werden. Das gab die Stadtverwaltung in der Sitzung des Hollenstedter Ortsrats bekannt.

Erfreulich für manchen Hollenstedter, der sich für den Erhalt des alten Brückengewölbes eingesetzt hatte, was aus Kostengründen jedoch scheiterte: Die alten Steine des Gewölbes wurden gerettet und beim Brückenneubau als Vorsatzsteine und Mauersteine im Seitenbereich verwendet. Auch der Schlussstein des alten Gewölbes mit der Jahreszahl 1850 an der Seite ist mit verbaut worden und ziert die neue Brücke. Im Brückendurchlass selbst besteht der Neubau aus Beton.

Nach den Informationen von Ortsbürgermeister Uwe Schwoch wird der Kostenrahmen für den Brückenbau eingehalten. Vorgesehen waren 290 000 Euro. Geplant sei auch eine Einweihungsfeier. Über den genauen Zeitpunkt könne man jetzt allerdings noch nichts sagen. Schwoch: „Die Hollenstedter freuen sich, dass sie endlich die Brücke wieder nutzen können.“ Immerhin wird seit Anfang August vorigen Jahres an der Böllebrücke gebaut. Der Baufortschritt hatte sich mehrfach verzögert.

Ebenfalls Thema im Ortsrat war der Neubau einer Bushaltestelle im Ort. Es kristallisiere sich heraus, dass es künftig eine Haltestelle am Thieplatz geben werde, sagte Schwoch.

Neue Haltestelle

Diese werde behindertengerecht ausgebaut und auch eine Unterstellmöglichkeit bekommen. Da für 2018 bereits alle Fördergelder für Haltestellenprojekte vergeben sind, werde die Stadt die Hollenstedter Haltestelle für das Jahr 2019 anmelden. Im Herbst dieses Jahres, so Schwoch, werde der Ortsrat sich zu einer Ortsbegehung am Thie einfinden und Details klären.

Verein für die Grünpflege

Zum Thema Grünpflege im Dorf merkte der Ortsrat an, dass versucht werden soll, diese von der Stadt in Eigenregie zu übernehmen.

Insbesondere aus Haftungsgründen sei es allerdings notwendig, dafür einen Dorfverschönerungs- oder Heimatverein zu gründen, der die Organisation der Arbeiten übernehmen kann, sagte Schwoch. Dies solle nun in Hollenstedt möglichsst noch in diesem Jahr versucht werden.

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