Das neue Pflaster auf dem Thieplatz liegt

Ein Schmückstück des Dorfes entsteht: Die Arbeiten auf dem Gladebecker Thie gehen dem Ende zu. Bald kann die gepflasterte Straße in Einbahnstraßenregelung wieder befahren werden. Foto: Schrader

Gladebeck. Die Tiefbauarbeiten am Gladebecker Thieplatz stehen kurz vor der Fertigstellung. Großes Lob gab es nach einer Baubegehung von Vertretern des Arbeitskreises Dorferneuerung, der Politik und des Amts für Landentwicklung in Göttingen (AfL) als Fördermittelgeber.

Auch das Stadtbauamt, das bauausführende Ingenieurbüro Rinne und Partner sowie das Büro Lange und Puche als Planer der Dorferneuerung in Gladebeck lobten das gesamte Erscheinungsbild und die gelungene Herstellung der Pflasterarbeiten sowie der Grünflächen.

Bau kostet 427 000 Euro

Die Gesamtbaukosten werden laut Bauamtsleiter Dirk Schrader bei 427 000 Euro liegen. Das Land Niedersachsen wird 171 000 Euro und der Landkreis 25 000 Euro gebeten. Den Rest, 231 000 Euro, zahlt die Stadt Hardegsen.

Baubegleitend haben die Stadtwerke Hardegsen 60 000 Euro in die Erweiterung des Ortsnetzes der Trinkwasserversorgung investiert. So wurden 100 Meter Hauptversorgungsleitung gelegt und zwei Endstränge zu einem Ringsystem umgewandelt. Zusätzlich ist mitten auf dem Thieplatz ein Hydrant zur Verbesserung der Löschwasserversorgung installiert worden.

Bald kann die Straße auf dem Thie wieder befahren werden. Es wird aber nur eine Richtung möglich, also ein großer Kreissverkehr möglich sein. Die Thie-Bushaltestelle wird dann auch wieder nutzbar sein.

Die noch ausstehenden Arbeiten wie Bepflanzung, Mobiliar, Beleuchtung und Beschilderung werden zurzeit vorbereitet und sollen demnächst hergestellt werden.

„Ich bin sehr zufrieden wie alles gelaufen ist. Der Thie-Platz wurde aufgewertet“, sagte Ortsbürgermeister Michael Selke und lobte die Bauausführung und sehr gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Dieter Sjuts.

Passend zur 1000-Jahr-Feier

Auf dem Thie soll im Sommer im Zuge der 1000-Jahr-Feier ein historischer Markt stattfinden. Am gleichen Tag gibt es einen historischen Umzug durchs Dorf.

Nützlich für Veranstaltung auf dem Thie sind nach Ansicht Selkes, dass dort eine Stromentnahmesäule aufgestellt und eine Frisch- und eine Abwasserleitung ins alte Spritzenhaus gelegt wurden. Eine Toilette soll dort später eingebaut werden.

Nächstes Projekt in der Dorferneuerung ist die Neugestaltung der südlichen Ortseinfahrt. Die Pläne liegen vor. „Der Bau könnte im nächsten Jahr beginnen“, sagte Dirk Schrader der HNA. Vorausgesetzt sind, dass die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Planung genehmigt, das Land den Zuschussantrag bewilligt und der Stadtrat die Kofinanzierung beschließt. (zsv)

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