Zwei Schulen in einem Gebäude – zwei kommissarische Leiter

Die neue IGS startet mit 109 Schülern

Einbeck. Schon ab heute könnten die ersten Schüler die neue Integrierte Gesamtschule (IGS) in Einbeck besuchen - wenn nicht noch ein paar Tage Sommerferien wären und auch die Handwerker einige letzte Arbeiten zu erledigen hätten.

Die seit Februar laufenden pädagogischen Vorarbeiten jedenfalls sind abgeschlossen. Bis auf wenige Kleinigkeiten steht das Start-Konzept für die dritte Gesamtschule im Landkreis Northeim. „Wir freuen uns jetzt auf die Kinder, sind neugierig auf deren Fragen“, sagen Sandra Meusel und Sascha Mroß, die gemeinsam die neue IGS kommissarisch leiten. Am 12. September steht nicht nur eine Einschulung von 109 Mädchen und Jungen in vier fünften Klassen, sondern gleichzeitig die Schuleinweihung mit Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Landrat Michael Wickmann auf dem Programm.

Im Schulzentrum am Hubeweg in Einbeck ist weiterhin die Wilhelm-Bendow-Hauptschule mit 150 Schülern zuhause - im selben Gebäude. Meusel und Mroß sind gespannt auf den Schulalltag. Für die IGS sind zwar vier Klassenräume, zwei Gruppenräume und ein Lehrerzimmer umgebaut worden, den Schulhof und die Fachräume nutzen beide Schulen gemeinsam, auch ein gemeinsames Sekretariat gibt es. Während die Wilhelm-Bendow-Schule ausläuft, baut die IGS jedes Schuljahr einen neuen Jahrgang auf. Beide Schulen begreifen sich als Partner: Für die Gesamtschüler soll es ab Herbst wie bei den Hauptschülern ein Frühstücksangebot geben.

Die Mensa für das Mittagessen an der neuen IGS wird laut Landkreis erst zum Schuljahr 2015/16 fertig sein. Aus pädagogischen Gründen wollen Lehrer und Eltern bis dahin nicht auf ein gemeinsames Mittagessen verzichten. Deshalb entsteht in einem doppelten Klassenraum für ein Jahr ein Provisorium. Dort können die Schüler ab 15. September aus verschiedenen Gerichten auswählen. (zfb)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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