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Landkreis und DRK einigen sich auf neuen Standort für den Rettungsdienst in Bad Gandersheim

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Von: Olaf Weiss

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Einigten sich auf die gemeinsame Nutzung des neuen Rettungswachenbaus: (von links) Thomas Gerlach (Geschäftsführer DRK Kreisverband Göttingen-Northeim), Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin), Petra Reußner (Vorstandsvorsitzende DRK Kreisverband) und Jörg Richert (Erster Kreisrat).
Einigten sich auf die gemeinsame Nutzung des neuen Rettungswachenbaus: (von links) Thomas Gerlach (Geschäftsführer DRK Kreisverband Göttingen-Northeim), Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin), Petra Reußner (Vorstandsvorsitzende DRK Kreisverband) und Jörg Richert (Erster Kreisrat). © LPD Northeim

Eine neue Rettungswache mit Notarztstandort soll in Bad Gandersheim entstehen. Das hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) der HNA auf Anfrage bestätigt. Der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim werde am Kriegerweg das Gebäude errichten und dem Landkreis die Räume für den Notarztstandort vermieten.

Bad Gandersheim – Der Standort am Kriegerweg am Südwestrand der Kurstadt, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Loro-Werk und dem Segelflugplatz sei günstig gelegen, um einerseits über die Bundesstraße 446 in Richtung Echte zukommen und über die Bundesstraße 64 nach Kreiensen und Seesen.

Bisher ist die Rettungswache im Bad Gandersheimer Helios-Krankenhaus untergebracht. Der Auszug dort und ein Neubau der Rettungswache sind seit 2019 in Planung. Damals hatten sich die Landkreise Northeim und Goslar darauf geeinigt, dass die Notarztversorgung des Seesener Stadtgebietes von Bad Gandersheim aus erfolgen soll. Der Landkreis Goslar verlegte seinen Notarztstandort daraufhin von Seesen nach Clausthal-Zellerfeld in den Oberharz.

Zunächst sei das dichter an der Kreisgrenze zu Goslar gelegene Dannhausen als neuer Standort in Erwägung gezogen worden, so Klinkert-Kittel. Doch der dortige Standort hätte bedeutet, dass die Einsatzfahrzeuge immer durch den Ort fahren müssten, ehe sie auf die Bundesstraße 64 kommen. Vom Kriegerweg aus seien die Fahrzeiten auch Richtung Seesen deshalb identisch.

„Das ist eine Win-Win-Situation für alle“, sagte die Landrätin über die Einigung mit dem DRK. Auch sei es sicherlich leichter, Notärzte für den Standort Bad Gandersheim als für den Standort Dannhausen zu finden.

Der Bau solle zügig umgesetzt werden, kündigte Klinkert-Kittel an. Der Bauantrag für die neue Rettungswache sei bereits gestellt. Dieser müsse nun aber wegen der Hinzufügung der Notarzträume noch ergänzt werden. Das Grundstück hat der DRK-Kreisverband nach den Worten der Landrätin bereits erworben.

Die voraussichtliche Bauzeit wird nach ihren Worten ein Jahr betragen. (Olaf Weiss)

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