Neuer Hochbehälter: Jetzt schmeckt der Kaffee wieder

Mit Sekt statt Wasser: Noch ist der neue Hochbehälter in Lichtenborn nicht freigegeben, wurde allerdings schon eingeweiht. Dazu kamen viele Interessenten. Olaf Fesser und Ortsbürgermeisterin Karin Diedrich zeigen den Behälter aus Edelstahl.. Fotos: Schrader

Lichtenborn. Der neue Wasserspeicher in Lichtenborn ist wesentlich kleiner als der bisherige, dafür aber keimfrei. Die Einweihung ist erfolgt, der Anschluss steht noch aus.

Kleiner dimensioniert als sein Vorgänger ist der Hochbehälter in Lichtenborn, der demnächst ans Netz geht. 50 Kubikmeter Fassungsvermögen hat der neue Edelstahlbehälter, der in einer Holzrahmenkonstruktion von Lärchenholz ummantelt ist, informierte Wasserwerkeleiter Olaf Fesser die Lichtenborner, die zahlreich zur Einweihung erschienen waren. Die Wassermenge reiche aus, um den Tagesbedarf des Dorfes zu decken. Dieser liege bei 45 bis 50 Kubikmeter.

Der 1973 gemauerte Hochbehälter fasst 200 Kubikmeter. Diese alte Bauweise war nach Aussage des Hardegser Bürgermeisters Michael Kaiser mutmaßlich die Ursache für die im Juni 2014 aufgetretenen Verkeimung. Seitdem musste das Wasser gechlort werden. Die Sanierung erschien unwirtschaftlich, so dass ein Neubau beschlossen wurde. Die Baukosten für den Hochbehälter belaufen sich auf 180.000 Euro. Der Rückbau des alten Hochbehälters und das Herrichten des Grundstücks sind mit 60.000 Euro veranschlagt.

Sobald die Ergebnisse der jüngsten Wasseruntersuchung eintreffen, wird der neue Behälter ans Netz gehen und die Chlorung des Trinkwassers eingestellt. „Das war eine lange Zeit, in der wir das gechlorte Wasser ertragen mussten“, sagte Ortsbürgermeisterin Karin Diedrich, die sich über den neuen Hochbehälter freute. Der Kaffee habe nicht geschmeckt und nach dem Duschen fühlte man sich, als käme man aus dem Freibad. (zsv)

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