Hilfe im Wald

Neuer Service der Landesforsten: Mit der App zum Notfalltreffpunkt

Northeim. Mit dem Handy durch den Wald navigieren, ob auf Schatzsuche beim Geo-Caching oder einfach so, das ist für viele schon selbstverständlich. Auf diese digitalen Möglichkeiten satteln die Niedersächsischen Landesforsten noch einen Service auf.

Die „Hilfe im Wald“ - App führt den Waldbesucher zum nächsten Notfalltreffpunkt. Sie wurde gerade mit neuen Daten gefüttert und steht für Android-Handys kostenlos zur Verfügung.

Im Bereich des Landkreises Northeim gibt es laut Michael Rudolph, Pressesprecher der Landesforsten für Niedersachsen-Süd, 251 Notfalltreffpunkte, davon 128 im Bereich des Forstamts Dassel, 33 im Bereich des Forstamts Neuhaus, 19 vom Forstamt Seesen, 27 in der Zuständigkeit des Forstamts Rhüden und 44 im Verantwortungsbereich des Forstamts Rheinhausen, das die Wälder um Katlenburg mit betreut.

In ganz Niedersachsen sind es über 2000 Treffpunkte aus den Landesforsten, die ins System eingepflegt wurden. Sie sind mit rot-weißen Schildern gekennzeichnet und laut Rudolph so ausgewählt, dass sie von Rettungskräften auf festen Wegen zu erreichen sind und rasche Hilfe bei Notfällen im Wald ermöglichen.

Die App mit Sofortzugriff auf die Notfallpunkte soll im Laufe des Jahres auch für I-Phones erhältlich sein, ergänzte Matthias Nagel von der Firma Intend Geoinformatik Kassel, die die App entwickelt.

Die Daten der Notfallpunkte bieten die Landesforsten allerdings auch schon jetzt zum Herunterladen für alle GPS-fähige Geräte an. Damit komme man einem Wunsch vieler Geocacher und GPS-Wanderer nach, erklärt Joachim Hansmann, bei den Landesforsten zuständig für die Entwicklung mobiler Anwendungen.

Ein Notfalltreffpunkt-Netz soll in diesem Sommer in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr auch in den Stadtwäldern Northeim und Moringen entstehen, sagte Stadtförster Siegfried Arndt. Ein Einpflegen ins System und die App der Landesforsten sei bislang jedoch nicht geplant. (goe/tns)

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