Hans-Heinrich Kadera rückt dafür in den Ortsrat nach

Nach 42 Jahren: Abschied von SPD-Urgestein Heinz-Werner Radeck

Mit Dank verabschiedet: Im Ortsrat Nörten-Hardenberg gab es Dankesworte an Heinz-Werner Radeck (Mitte) von Astrid Klinkert-Kittel und Hans-Jürgen Kopka. Fotos:  nh

Nörten-Hardenberg. Sozialdemokrat beendet nach 42 Jahren sein politisches Engagement in Nörten-Hardenberg.

Der Ortsrat Nörten-Hardenberg hat ein politisches Urgestein des Fleckens verabschiedet. Nach mehr als 40 Jahren kommunalpolitischer Arbeit hat Heinz-Werner Radeck jetzt auch sein Mandat im Nörtener Ortsrat abgegeben.

In der Sitzung des Gremiums wurde der Sozialdemokrat mit großem Dank für sein unermüdliches Engagement verabschiedet. Danke sagten sowohl Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Kopka als auch Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel. Danke sagte auch Heinz-Werner Radeck seinen vielen Wegbegleitern.

„Parteipolitik war für mich nicht so wichtig!“

In fast 43 Jahren stand Radeck von Anfang mit an vorderster Front. Er war Vorsitzender zahlreicher Ausschüsse, Fraktionschef, fünf Jahre lang Ortsbürgermeister von Nörten, zweiter und erster stellvertretender Bürgermeister des Gemeinderats und schließlich auch Chef dieses Gremiums für eine Legislaturperiode

„Mir war immer wichtig, dass ich etwas für Nörten und deren Bürger erreiche“, sagte der 79-Jährige der HNA. Die Parteipolitik spielte für den Sozialdemokraten dabei eine untergeordnete Rolle. Für den ausgeschiedenen Radeck rückte Hans-Heinrich Kadera (SPD) neu in den Ortsrat auf.

Gemeinde klagt

Hans-Heinrich Kadera

Bei der Altstadtsanierung in Nörten wird die Gemeinde jetzt den Klageweg beschreiten. Wie Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel erläuterte, geht es um die als Querungshilfen gedachten Aufpflasterungen in der Langen Straße, die offensichtlich nicht fachgerecht verlegt worden sind. „Die Steine sind hoch gekommen und bilden damit eine Gefahrenquelle als Stolperfalle“, so die Verwaltungschefin. Die bauausführende Firma sieht jedoch kein eigenes Verschulden, die Gemeinde hingegen schon. Die hat nämlich ein Bodengutachten in Auftrag gegeben. Darin steht, dass der Untergrund unter dem Pflaster sowohl zu feinkörnig als auch zu dick und damit zu wenig wasserdurchlässig sei. Dadurch sei der Aufwurf der Steine hervorgerufen worden.

Noch ungeklärt ist derzeit, wie mit der Oberfläche der bei den Sanierungsarbeiten am katholischen Gotteshaus freigelegten und danach verfüllten Krypta verfahren wird. Dabei geht es um eine mögliche Bepflanzung. In diesem Zusammenhang stehen noch Gespräche zwischen dem Kirchenvorstand und dem Bistum Hildesheim aus.

Namen für Parkflächen

Ein paar Meter hinter der Kirche befinden sich die neuen Parkplatzflächen, die vom Ortsrat benannt wurden. Der untere Parkplatz soll „Papenmühle“ heißen, der obere „Alte Brauerei“. Jetzt soll die entsprechende Beschilderung in Auftrag gegeben werden.

Neue Projekte in der Stadtsanierung sind in diesem Jahr der Ausbau der Mühlengasse mit dem Papengrabenweg und der Hindenburgpark. Die Ausschreibung läuft bis zum 17. März.

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