Alle Fraktionen im Gemeinderat sind sich einig

Susanne Glombitza soll wieder Bürgermeisterin in Nörten werden

 Susanne Glombitza (vorn) soll auf Wunsch der Fraktionen im Gemeinderat mit (von links) Gudrun Borchers (SPD/Grüne), Werner Thiele (CDU) und Hartmut Ehmen (FBL) weiterhin Bürgermeisterin der Gemeinde Nörten-Hardenberg bleiben.
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Einstimmig nominiert: Susanne Glombitza (vorn) soll auf Wunsch der Fraktionen im Gemeinderat mit (von links) Gudrun Borchers (SPD/Grüne), Werner Thiele (CDU) und Hartmut Ehmen (FBL) weiterhin Bürgermeisterin der Gemeinde Nörten-Hardenberg bleiben.

Susanne Glombitza (parteilos) soll Bürgermeisterin der Fleckengemeinde Nörten-Hardenberg bleiben. Die Fraktionen im Nörtener Gemeinderat haben sich laut SPD-Fraktionsvorsitzender Gudrun Borchers „zusammengetan“ und entschieden, dass es im Herbst eine „Bürgermeisterinnen-Wahl“ in Nörten-Hardenberg geben soll.

Nörten-Hardenberg - Neben der SPD, die im Rat eine Gruppe mit den Grünen bildet, haben sich auch die CDU mit Werner Thiele an der Spitze sowie die Freie Bürger-Liste (FBL), zu der auch der parteilose Manffred Schön gehört, die sich mit Hartmut Ehmen als Fraktionschef für Susanne Glombitza als einzige Kandidatin entschieden.

„Wir sind mehr als zufrieden mit der Arbeit unserer Bürgermeisterin“, so Gudrun Borchers am Dienstagmorgen bei der Bekanntgabe der Nominierung. Man habe in den vergangenen fünf Jahren ihrer ersten Amtszeit sehr gut zusammengearbeitet, und so gäbe es keinen Anlass, irgendetwas daran zu ändern.

Werner Thiele (CDU) begründete die Entscheidung seiner Fraktion unter anderem damit, dass in der Amtszeit von Susanne Glombitza viele Dinge im Gemeindegebiet umgesetzt worden seien, darunter die sehr schnelle Realisierung der neuen Kindertagesstätte an der Bünte. Auch seien viele Projekte schnell und problemlos angeschoben worden, darunter die Umgestaltung des Nörtener Bahnhofs, die Planung von zwei neuen Kreiseln oder der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses.

„Fast alle Beschlüsse im Gemeinderat werden bei uns einstimmig gefasst, denn wir haben verstanden, dass wir nicht gegen den politischen „Gegner“, sondern für die Bürgerinnen und Bürger im Gemeindegebiet arbeiten müssen“, so Thiele.

Auch Hartmut Ehmen von der FBL lobte Susanne Glombitza für ihre Arbeit: „Sie hat nicht nur den Ortsteil Nörten im _Blick, sondern auch alle anderen Ortschaften im Gemeindegebiet. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was in den Dörfern passiert“, so Ehmen.

Die Bürgermeisterin sei außerdem immer kompetent und wisse, worüber sie rede, wenn man zu Beratungsvorlagen oder anderen Dingen Nachfragen habe.

Und Susanne Glombitza? Die ist natürlich glücklich, dass sie eine solch große Unterstützung aus dem politischen Raum hinter sich hat: „Ich freue mich wie Bolle!“, sagte sie am Dienstag.

Sie sei froh, dass man vor allem im Gemeinderat auch bei oftmals schwierigen Themen immer einen gemeinsamen Weg gefunden habe. „Wir können ja auch unterschiedlicher Meinung sein und darüber diskutieren, am Ende muss aber etwas Gutes für die Gemeinde und ihre Einwohner herauskommen“, so Glombitza.

Schon bei ihrer ersten Wahl vor fünf Jahren war Susanne Glombitza (53) einzige Kandidatin für das Bürgermeisteramt. Vorher war sie in Nörten Allgemeine Vertreterin von Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel, die dann zur Landrätin gewählt wurde. (kat)

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