Graf von Hardenberg will Baugebiet erschließen

Bald Wohnen am Schlosspark in Nörten-Hardenberg?

Luftbild Nörten von Rink *** Local Caption *** Redaktion Northeim
+

Carl Graf von Hardenberg möchte das fast sechs Hektar große Gelände zwischen Schlosspark und Siedlung, das während des Burgturniers als Großparkplatz dient, in ein Wohngebiet verwandeln.

Von Hardenberg, der Eigentümer des Geländes ist, will die Planungs- und Erschließungskosten tragen und die Häuser und Wohnungen selbst vermarkten.

Der Bauausschuss des Fleckens stimmte in seiner Sitzung der Änderung des Flächennutzungsplans, dem neuen Bebauungsplan „Am Schlosspark“ und dem städtebaulichen Vertrag mit Graf von Hardenberg zu.

In der Sitzung stellte die EBR Projektentwicklung aus Göttingen jetzt einen Entwurf für das neue Wohngebiet vor. Leitlinien seien demnach „nichts Fremdes“, ein grünes Quartier und Barrierefreiheit gewesen. Man habe die angrenzende Siedlung aus den 50er Jahren genau betrachtet und in Angleichung Ein- und Mehrfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser sowie einige Wohnblöcke mit kleineren Wohnungen direkt an der Burgstraße geplant. 

Carl Graf von HardenbergUnternehmer

Die Häuser würden im Bauhausstil mit begrünten Flachdächern gebaut. Was die Geschosshöhen betrifft, „schmiegen sie sich an das ansteigende Gelände“, hieß es weiter. Falls alle drei Abschnitte realisiert werden, würden 163 Wohnungen mit 25 000 Quadratmetern Wohnfläche entstehen. Mit dem Plan, die Häuser selbst zu bauen, will Graf von Hardenberg „Wildwuchs“ in dem Gebiet verhindern. 

Denn das neue Baugebiet Hofbreite vor dem gräflichen Schloss, gefalle dem Grafen gar nicht, hieß es seitens der EBR in der Sitzung. Zustimmung gab es von Ausschussvorsitzendem Heinz Brandt: „So haben wir uns das auch nicht vorgestellt.“

Brandt machte den Vorschlag, auch das Grundstück an der Bünte, das nicht Teil des Bebauungsplans ist, mit zu überplanen, und zwar für einen öffentlichen Parkplatz. 

Der wäre für Hallenbad, Kita, Schulen und Sportplatz hilfreich. Auf dem Gelände habe es früher einen Teich gegeben, der als Müllkippe genutzt worden sei. Mögliche Altlasten müssten für eine Wohnbebauung erst beseitigt werden.    zäl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.