Bankangestellte vereitelt Enkeltrick in Nörten-Hardenberg

Blumen für umsichtiges Handeln: Von links Andrea Thies, Hans Walter Rusteberg und Hauptgeschäftsstellenleiterin Maren Wrobel von der Volksbank Göttingen. Foto:  Polizei Northeim/nh

Nörten-Hardenberg. Einen großen Blumenstrauß gab es dafür jetzt für Andrea Thies vom Northeimer Polizeidirektor Hans-Walter Rusteberg.

Wenige Tage vor Weihnachten war eine 80-jährige Kundin in der Nörtener Volksbank-Filiale erschienen, um von ihrem Konto „ungewöhnlich viel Geld“ abzuheben, so die Polizei in einer Mitteilung. Das war der Bankangestellten aufgefallen. Wie sie die 80-jährige dann allerdings vom Abheben der Summe abhielt, wollte sie nicht mitteilen.

Immer wieder versuchen laut Polizei Betrüger, per Telefon bei älteren Menschen große Bargeldsummen zu ergaunern. Die Täter geben sich dabei am Telefon als Verwandte aus und täuschen eine Notlage vor.

Obwohl viele angerufene Senioren den Trick mittlerweile durchschauen, so Polizeisprecher Uwe Falkenhain, gelingt es den Täter in Einzelfällen immer noch, mit der Masche Erfolg zu haben.

Die Schadenssummen liegen häufig bei mehr als 10.000 Euro. So auch bei dem Fall in Nörten-Hardenberg. „Die Enkeltrickbetrüger nutzen skrupellos die Hilfsbereitschaft älterer Menschen aus. Diese verlieren dabei oftmals ihre gesamten Ersparnisse.

Durch wie in diesem Fall gezeigte Umsichtigkeit und Zivilcourage einen älteren Menschen davor zu bewahren, Opfer dieser Betrüger zu werden, verdient unser aller Lob und Anerkennung“, sagte Polizeidirektor Rusteberg.

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