Erste Abteilungen ziehen im Oktober von Göttingen nach Nörten

Area 3: CTDI errichtet Neubau in Rekordzeit

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Gigantischer Komplex: Mitarbeiter von CTDI besichtigten am Freitag den auf einer 28 000 Quadratmeter großen Fläche entstandenen Neubau in Area 3. Angersteins Ortsbürgermeister Werner Vollmer (2.v.l.) rief allen ein „Herzlich Willkommen“ zu. 

Nörten-Hardenberg. Göttinger Unternehmen will Anfang Dezember komplett im Nörten-Hardenberger Industriegebiet Area 3 sein.

Der Neubau der CTDI GmbH, die von Göttingen ins Industriegebiet Area 3 vor den Toren von Nörten-Hardenberg umsiedelt, hat gigantische Ausmaße. In die 10 000 Quadratmeter große Halle passt bequem ein ganzes Fußballfeld. Davon haben sich gestern CTDI-Mitarbeiter informiert, die den Neubau besichtigt haben.

Das Bauprojekt wurde in Rekordzeit realisiert. Im Februar war der amerikanische Firmengründer Jerry Parsons nach Nörten gekommen, um den Grundstein zu legen. Aktuell arbeiten täglich 60 Handwerker an der Fertigstellung.

„Ende Oktober werden die ersten Abteilungen von Göttingen nach Nörten umziehen“, sagt Standortleiter Hans-Jürgen Rinkleff. Anfang Dezember sollen die Büros als letzte Unternehmensteile hierher verlagert werden. „Wir achten darauf, dass es in der Produktion so wenig wie möglich Unterbrechungen gibt, deshalb werden alle Umzüge jeweils von donnerstags bis samstags abgewickelt. Fast alles erledigen die Mitarbeiter in eigener Regie“, sagt Rinkleff.

In den Neubau investiert CTDI nach Angaben von Geschäftsführer Marc Schill 13 Millionen Euro. Besonderer Wert wurde dabei auf energetische Maßnahmen gelegt. Die geforderten Normen würden um 20 Prozent unterschritten, erläuterte Oliver Grabowsky von der bauausführenden Firma Vollack. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach könne das gesamte Unternehmen autark mit Strom versorgen. „Die Hochleistungssprinkler- anlage kann zudem jeden Entstehungsbrand aus der 700 Kubikmeter fassenden Wasserreserve gezielt und selbstständig löschen“, sagt Grabowsky.

CTDI hat an zwei Standorten in Göttingen 200 Mitarbeiter, die alle nach Nörten umziehen. „Da wir weiter wachsen wollen, haben wir eine Zusatzfläche von 10 000 Quadratmetern für eine Erweiterung zur Verfügung. Wir planen mittelfristig mit einer Aufstockung auf 250 Mitarbeiter“, erläutert Marc Schill.

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