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Baugebiet am Schlosspark Nörten: Ausschuss gibt grünes Licht für die Erschließung

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Von: Hans-Peter Niesen

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Auf diesem fast sechs Hektar großen Areal am Nörten-Hardenberger Schlosspark soll das neue Baugebiet entstehen.
Auf diesem fast sechs Hektar großen Areal am Nörten-Hardenberger Schlosspark soll das neue Baugebiet entstehen. © Michael Caspar

Die Entwicklung des neuen Wohnquartiers am Nörten-Hardenberger Schlosspark nimmt zunehmend Gestalt an.

Nörten-Hardenberg In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses des Fleckens wurde die sogenannte Erschließungsplanung bei nur einer Gegenstimme dem Gemeinderat zur Beschlussfassung empfohlen, ebenso der dazugehörige Vertrag mit dem Erschließungsträger. Für sein Nein gab der betreffende Ratsherr der Grünen, Jörn-Karsten Hammen, keine Begründung ab.

In dem neuen Quartier, das deckungsgleich mit dem bisherigen Großparkplatz für die Burgturniere auf dem Hardenberg ist, sollen rund 150 Ein-, Mehrfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser entstehen. Gegenwind gegen das Projekt gab es von Einwohnern der Siedlung unterhalb des Areals. Sie lehnten das Projekt wegen der Nähe zu ihren Grundstücken ab.

Nörtens Bürgermeisterin Susanne Glombitza sagte in der Sitzung, dass Untersuchungen auch aus diesem Jahr ergeben hätten, dass der dort gemeldete Rotmilanhorst nicht hätte nachgewiesen werden können. Es habe sich vielmehr um Raben gehandelt.

Die geschlossene Zustimmung des Ausschusses fanden außerdem Änderungen am Bebauungsplan Nr. 11 „Industriegelände Ost“ in Nörten-Hardenberg. Die Firma Rohde möchte auf einem Teilbereich ihres Geländes Photovoltaikanlagen für die Selbstversorgung mit Strom errichten. Allerdings muss dafür ein Lärmschutzwall verlegt werden. Die Maßnahme wird wegen der rasant gestiegenen Energiepreise forciert. Auch über Erdwärmegewinnung auf einem Parkplatz der Firma denkt das Unternehmen nach.   (zhp)

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