Grundstein für 26 Eigentumswohnungen gelegt

Das war Schwerstarbeit: Hermann-Josef Hupe (mit Petra Lossie) hatte viel Mühe, die Unterlagen in das Kupferrohr für die Grundsteinlegung zu bekommen. Im Keller des Neubaus wird eine Tiefgarage entstehen mit Stellplätzen für alle Bewohner. Foto:  Oschmann

Nörten-Hardenberg. Neubau an historischer Stätte: Lindauer Unternehmer Hermann-Josef Hupe baut am Nörtener Leineweg. Alter Silo wird in Gebäudekomplex einbezogen.

Riesiges Bauprojekt am Leineweg 2 in Nörten-Hardenberg: Das Lindauer Unternehmen Meyer-Bau nimmt dort zwischen vier und fünf Millionen Euro in die Hand, um 26 Eigentumswohnungen zu bauen. Im Frühjahr 2016 sollen sie bezugsfertig sein.

Hoffentlich läuft der Bau an historischer Stätte neben dem ehemaligen Silo des abgerissenen Kornspeichers nicht so schwierig ab, wie die Grundsteinlegung am Mittwochnachmittag. Bauherr Hermann-Josef Hupe hatte erhebliche Mühe, um die Unterlagen - darunter eine Ausgabe der Northeimer Neueste Nachrichten und ein aktueller Münzsatz - in die Kupferrolle zu bekommen, die er als Grundstein in der Kellerwand versenkte.

Silo wird integriert 

Der hoch aufgeschossene Silo wird in den Neubau integriert, beherbergt im Keller künftig ein modernes Blockheizkraftwerk und oben das Treppenhaus mit Fahrstuhl.

Meyer-Bau plant am Leineweg im historischen Ortskern 26 Komfort-Eigentumswohnungen nach der neuen Energiesparverordnung, die von einem ökologischen Blockheizkraftwerk versorgt werden. Deshalb stehen künftigen Eigentümern günstige Kredite in Aussicht. Vorgesehen sind 18 Wohneinheiten mit je 104 Quadratmetern und acht 54 Quadratmeter große Wohnungen. Die kleineren Einheiten kosten 128 000 Euro, für die größeren müssen 244 000 Euro auf den Tisch gelegt werden.

Einer der Hauptgründe für Meyer-Bau-Chef Hermann-Josef Hupe in Nörten-Hardenberg zu investieren, ist die sehr günstige Verkehrslage des Fleckens direkt an der Autobahn und in der Mitte zwischen Göttingen und Northeim: „Eine ideale Lage für Pendler.“ Auch die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten im Ort sowie die weitere Infrastruktur sieht der Unternehmer als Pluspunkte. Entsprechende Anfragen von Interessenten liegen bereits vor.

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