28 von 48 Lkw- und Busfahrern verstoßen gegen Ruhezeit

Kontrolle auf der A 7: Jeder zweite Lkw-Fahrer sitzt zu lange am Steuer

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Kontrolle auf der A7: Jeder zweite LKW-Fahrer sitzt zu lange am Steuer. 

Nörten-Hardenberg. Polizeibeamte aus Niedersachsen, Hessen und Thüringen kontrollierten am Montag Lkw- und Busfahrer auf der A 7. Jeder zweite Fahrer sitzt zu lange am Steuer.

Auf technische Mängel, reisende Einbrecher, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss, Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten und viele Vergehen mehr hatten es Polizeibeamte  bei der Kontrolle auf dem Parkplatz Leineholz an der Autobahn 7 abgesehen.

Und die gut 50 Beamten wurden fündig: Die Beamten stellten bei 28 der insgesamt 48 Lkw- und Busfahrern, die überprüft wurden, Verstöße gegen die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten fest, neunmal war die Ladung mangelhaft gesichert. Im Mittelpunkt der Kontrolle, die diesmal unter der Leitung der Polizeidirektion Göttingen stand und bei der Beamte aus den beiden Nachbar-Bundesländern zur Unterstützung angerückt waren, standen die Hauptunfallsursachen im Schwerlastverkehr, zu denen auch die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer zählt. Auch dabei wurden während der Kontrolle zahlreiche Fahrer erwischt.

Aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks in der Transportbranche und des zunehmenden Verkehrsaufkommens würden Sicherheitsrisiken immer wieder bewusst in Kauf genommen, sagte Polizeihauptkommissar Karsten Lipinski, der am Montag die Kontrollaktion leitete. Durch die regelmäßigen Kontrollen wolle die Polizei ein Zeichen setzen, dass Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften nicht geduldet werden.

Zeitgleich hatte die Kontrollgruppe der Polizei in der Baustellenzufahrt kurz vor der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg eine Geschwindigkeits-Messstelle eingerichtet: 5400 Verkehrsteilnehmer wurden gemessen, 53 von ihnen hielten sich laut Polizei Göttingen nicht an die vorgeschriebenen 100 km/h. Den Negativrekord des Tages stellte ein Autofahrer auf, der in der 100er-Zone mit 136 km/h gemessen wurde.

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