Gefahrenpunkt soll entschärft werden

Kreis baut Blitzanlage auf B3 bei Nörten-Hardenberg

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Nörten-Hardenberg. In der 70–km/h–Zone im Bereich der nördlichen Abfahrt der Bundesstraße 3 bei Nörten-Hardenberg wird demnächst eine neue stationäre Geschwindigkeitsmessanlage errichtet.

Baubeginn wird vermutlich in vier bis fünf Wochen sein.

Wie Landkreis-Pressesprecher Dirk Niemeyer auf HNA-Frage erläuterte, werden zunächst die Tiefbauarbeiten wie Fundamente und die Stromzuführung zur Messstelle hergerichtet. Danach wird der Hersteller die übrigen Arbeiten erledigen und die Anlage in Betrieb nehmen. Ein genauer Zeitpunkt ist hierfür derzeit noch nicht absehbar. Insgesamt werden zwischen 85.000 und 90.000 Euro in die neue Anlage investiert.

Demnächst fünf Anlagen

„Die Standortentscheidung ist gefallen, nachdem die Unfallzahlen und die dort vorgenommenen mobilen Messungen gemeinsam mit der Polizei ausgewertet wurden“, teilt die Behörde mit. Die neue Messanlage soll zu einer deutlichen Reduzierung des Gefahrenpotenzials im Kreuzungsbereich bei Nörten-Hardenberg beitragen.

Im gesamten Northeimer Kreisgebiet gibt es nach der Errichtung der Anlage in Nörten-Hardenberg fünf stationäre Messanlagen.

Bescheide zurückgezogen

Ebenfalls auf Anfrage räumte Niemeyer ein, dass es vor kurzem Probleme mit einem mobilen Geschwindigkeitsmessgerät gegeben hat. Mitte November 2014 wurde bei einer üblichen Wartung beim Hersteller festgestellt, dass es technische Probleme bei einer der mobilen Geschwindigkeitsmessanlagen gab. Diese seien natürlich unverzüglich behoben worden.

In diesem Zusammenhang hat der Landkreis vorsichtshalber veranlasst, die nach Messungen mit diesem Gerät versendeten Bußgeldverfahren einzustellen beziehungsweise bereits erlassenen Bußgeldbescheide aufzuheben. (ajo)

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