Gemeinsamer Spaziergang eingeführt

Neue Chefin im Nörtener Mehrgenerationenhaus: Mehr Angebote für Jung und Alt

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Leitet jetzt das Mehrgenerationenhaus: Anna Vernaleken.

Nörten-Hardenberg. Anna Vernaleken ist seit zwei Monaten Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Nörten-Hardenberg im Evangelischen Gemeindehaus. Zudem gibt es neue Angebote.

Sie hat schon mehrere neue Projekte angeschoben, Anna Vernaleken, erst seit knapp zwei Monaten im Amt als neue Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Nörten-Hardenberg mit Sitz im Evangelischen Gemeindehaus. Ihre Halbtagsstelle wird finanziert vom Förderprogramm des Bundes „Mehrgenerationenhaus II“, daher auch die Namensänderung von Familienzentrum in Mehrgenerationenhaus MGH.

„Aber natürlich ist es auch weiterhin das evangelische Gemeindehaus“, sagt die 31-Jährige, die in Heiligenstadt wohnt, ihrem Geburtsort. Das tägliche Pendeln macht ihr nichts aus.

Offener Treff

Zu den Studieninhalten in Erfurt gehörten Organisation und Verwaltung von sozialen Einrichtungen, und sie freut sich über ihre verantwortungsvolle Stelle in Nörten. „Ich bin mit offenen Armen empfangen worden und fühle mich hier sehr wohl.“

Seit Kurzem gibt es den „Offenen Treff“ montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr. Es ist ein zwangloser Ort der Begegnung zwischen jung und alt, für beide Geschlechter und für alle Konfessionen. Man kann kurz oder lange bleiben, lesen oder sich unterhalten. Ein Programm gibt es nicht, aber eine Tasse Kaffee aufs Haus. Die Kinder haben eine Spielecke.

Ganz neu ist „Gemeinsam spazieren gehen - gemeinsam ist besser als allein“ mittwochs ab 15 Uhr. Sinn und Ziel ist es, Wissen über Natur auszutauschen. Eine Anmeldung zur Naturerlebniswanderung für Jung und Alt ist nicht erforderlich.

Café Welcome

Zu den etablierten Angeboten gehören der Tanzkreis 40+, die Tafel donnerstags, der Eltern-Kind-Nachmittag dienstags ab 15.30 Uhr, der Frauentreff mit Kindern Donnerstagvormittag, das Café Welcome Freitagnachmittag und montags ab 10 Uhr der Gesprächskreis mit den Paten zur weiteren Entwicklung der Deutschkenntnisse von den Geflüchteten.

Neuerdings gibt es auch Sozialberatung mittwochs zwischen 9 und 12 Uhr. Die Terminvergabe erfolgt über das MGH-Büro.

Anna Vernaleken betont die Wichtigkeit von Ehrenamtlichen, damit das MGH bestehen und wachsen kann. Diese Menschen können das Wir-Gefühl im Ort stärken helfen. Es ist Wunsch und Anliegen der neuen Leiterin, „dass die Bürger das MGH als ein Nest für alle kennenlernen, voller Wärme und Herzlichkeit“.

Ausdrücklich bezieht sie Geflüchtete mit ein: „Die Konfession spielt keine Rolle.“ Es ist ihre Hoffnung, die Integration zu fördern, wenn Geflüchtete und Einheimische sich im MGH begegnen. Auch freut sie sich auf die vielfältigen Kooperationen, die im Ort möglich sind.

Die Bürozeiten sind: dienstags von 10 bis 15 Uhr, mittwochs von 12 bis 14 Uhr, donnerstags von 10 bis 13 Uhr, freitags von 9 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung. Kontakt: Telefon 0 55 05/99 93 07, E-Mails an mgh@emmaus-noerten.de.

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