34 weitere Bauplätze in Planung

Lütgenrode: Neues Baugebiet an der Espolde wächst

Westlich des Neubaugebiets am Espoldering, das derzeit entsteht, will die Lütgenroder Bauerschließungs GmbH weitere 34 Bauplätze schaffen.
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Westlich des Neubaugebiets am Espoldering, das derzeit entsteht, will die Lütgenroder Bauerschließungs GmbH weitere 34 Bauplätze schaffen.

Um das neue Lütgenröder Baugebiet An der Espolde mit seinen 34 Bauplätzen verwirklichen zu können, muss der Flecken Nörten-Hardenberg den Flächennutzungsplan ändern. Lütgenrode verzichtet auf die Wohnbebauung in einer gleich großen Fläche im Südosten des Orts.

Nörten-Hardenberg - „Dort ermöglicht ein alter Bebauungsplan Wohnhäuser“, erläuterte Matthias Flörke vom Planungsbüro Puche im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Gemeinde. „Allerdings gelten Teile der Fläche mittlerweile als Überschwemmungsgebiet“, ergänzte Bürgermeisterin Susanne Glombitza (parteilos).

Eine Bebauung wäre daher ohnehin nur schwer möglich. Nicht aufgeben will der Flecken einen kleinen Bereich zwischen den Straßen Im Espoldefeld und der Verlängerung von Am Wiesenweg mit drei möglichen Bauplätzen.

Verbreitert – und mit einem Poller gegen unbefugte Benutzung gesichert – wird der Feldweg im Süden des Neubaugebiets An der Espolde. So erhalten Feuerwehrfahrzeuge eine zweite Zufahrt, sollte die Zufahrt vom Espoldering aus nicht passierbar sein.

„Der Bau einer zweiten Erschließungsstraße im Norden ist nicht möglich“, betonte die Bürgermeisterin. Die Flächen liegen ebenfalls im Überschwemmungsgebiet. Die Gemeinde müsste in einem Gutachten nachweisen, dass der Abfluss des Wassers nicht beeinträchtigt wird. Noch unrealistischer ist der Bau einer Straße, die das Baugebiet über eine zweite Espoldebrücke hinweg direkt mit der Bundesstraße verbinden würde.

„Vom Tisch ist ein Fußweg im Neubaugebiet, der zwischen den Häusern hindurch führt und den Weg ins Altdorf abkürzt“, teilte Glombitza mit. Der Verwaltungsausschuss hat diese Idee der Investoren Jan Mocha und Sam Ledderhose von der Lütgenroder Bauerschließungs GmbH verworfen. Mit dem Weg würde eine zusätzliche Fläche versiegelt. Außerdem müsste ihn die Gemeinde pflegen.

„Im Juli soll die frühzeitige Beteiligung erfolgen“, kündigte Planer Flörke an. Die Gemeinde kann dann die Anregungen und Bedenken im August und September abwägen und die Entwürfe erstellen. Nach einem entsprechenden Beschluss des Verwaltungsausschuses am 5. Oktober würde die Gemeinde die Pläne dann im Oktober und November öffentlich auslegen. Der Rat fasst die nötigen Beschlüsse voraussichtlich im erstes Quartal 2022. Sie werden anschließend dem Landkreis vorgelegt.  (zmc)

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