Neujahrsempfang in Nörten-Hardenberg: 45 Bauplätze warten auf Neubürger

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Gut besucht: Der Neujahrsempfang fand im Sitzungssaal des Rathauses statt. 

Nörten-Hardenberg. Der Flecken Nörten-Hardenberg geht mit Optimismus in das neue Jahr. Das machte Bürgermeisterin Susanne Glombitza beim traditionellen Wirtschaftsempfang im Rathaus deutlich. Ziel sei es, Nörten als attraktiven Handels-, Gewerbe- und Wohnstandort weiter zu entwickeln.

Als eine der großen Aufgaben nannte sie die Entwicklung des neuen Gewerbegebiets Leinetal. Sie betonte ausdrücklich, dass es sich dabei um keinen auf die Autobahn ausgerichteten Autohof handele. Vielmehr solle die günstige Lage zur A7 als Standortvorteil genutzt werden.

Um die große Nachfrage nach Wohnbauflächen zu befriedigen, soll das neue Baugebiet Hofbreite mit 45 Bauplätze in der Kerngemeinde im gerade angefangenen Jahr erschlossen werden.

Gut besucht: Der Neujahrsempfang fand im Sitzungssaal des Rathauses statt. 

Die Bürgermeisterin äußerte sich optimistisch, dass die Gemeinde entgegen dem demografischen Trend in Südniedersachsen nicht schrumpfen werde. Als Begründung nannte sie die die „gute Verkehrslage und Infrastruktur“. Dazu gehört, dass die Zahl der Krippenplätze inzwischen auf 90 angewachsen sei und die schulische Ganztagesbetreuung weiter entwickelt werde.

Insgesamt wird die Gemeinde in diesem Jahr zwei Millionen Euro investieren.

Der Vorsitzende der Wirtschaftsgemeinschaft Nörten-Hardenberg (WiN), Sam Ledderhose, kündigte an, dass es am Samstag, 12. August, eine Partymeile entlang der Langen Straße in Nörten geben werde. Einen Tag später folgt ein verkaufsoffener Sonntag mit einem Familienfest.

Ledderhose forderte Handel- und Gewerbebetriebe aus, Mitglied in der WiN zu werden. Als Vorteile nannte er unter anderem ein gemeinsames Marketing, die Eventorganisation und niedrigere Standkosten bei Veranstaltungen der Organisation.

Renate Sydow und Stephan Bömelburg vom Projekt „Jobtimist - Wegweiser durch die Ausbildung“ stellten unter anderem ein Einbecker Pilotprojekt vor, bei der Schüler einen Tag in Betrieben „schnuppern“ können, um Ausbildungsberufe kennen zu lernen. Dies sei ein Mittel, um der zunehmenden Auszubildendenknappheit zu begegnen. Elke Deppe-Stark vom Unternehmensnetzwerk „Wirtschaft & Familie“ warb für zukunftsfähige und familienfreundliche Strategien in der Personalpolitik.

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