Direkt an der B 446

Nörten bekommt 35.000 Quadratmeter großen Gewerbepark

Auf dieser Freifläche soll der Gewerbepark entstehen: Der Kreuzungsbereich soll in einen Kreisverkehr umgewandelt werden. Auch das wurde mit der Fachbehörde bereits erörtert. Foto:  Oschmann

Nörten-Hardenberg. Investor aus Achim bei Bremen hat die Fläche an der B 446 / A7 von einem Lütgenroder Landwirt gekauft.

Auf Nörten-Hardenberg kommt ein gewaltiges Projekt zu: Ein Investor plant auf der Fläche zwischen dem Flecken und der Nachbarortschaft Lütgenrode direkt an der B 446 einen 35.000 Quadratmeter großen Gewerbepark.

Die bislang landwirtschaftlich genutzte Fläche hat die Firma Amitera GmbH aus Achim bei Bremen bereits gekauft, und zwar vom Lütgenroder Landwirt Marcus Vogel. Das gab Geschäftsführer Kai Amir-Sehhi am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Nörtener Rathaus bekannt.

Das Unternehmen, das laut Amir-Sehhi in Norddeutschland bereits zehn dieser Gewerbeparks auf den Weg gebracht hat, nimmt jetzt das Genehmigungsverfahren in Angriff. Dazu hat es bereits etliche Vorgespräche gegeben. „Wir wollten sicher sein, dass unser Vorhaben auch gewollt und willkommen ist.“

Kernstück des Gewerbeparks sollen eine Markthalle mit individuellen Produkten aus der Region sein, die das Bio-Siegel tragen, eine Tankstelle mit großem Servicebereich und ein Fastfood-Restaurant, wobei mehrfach der Name McDonald’s fiel.

„Für weitere Gewerbetreibenden aus der Region sind wir offen“, sagte Kai Amir-Sehhi, der aktuell noch nicht über finanzielle Investitionen spricht. Der Geschäftsführer plant einen völlig individuellen Park, den es so nirgends anders geben wird.

Total angetan von dem Vorhaben ist Nörtens Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel, zumal es sich bei der Fläche ihrer Ansicht nach um ein „absolutes Sahnestück“ handelt. Es liegt an der B 446 genau gegenüber der Abfahrt der A7 aus Richtung Göttingen.

Sie und ihre Stellvertreterin Susanne Glombitza haben sich den von Amitera verwirklichten Gewerbepark bei Achim angesehen und sind total begeistert zurückgekommen. „Die Anlage hat uns mehr als beeindruckt“, sagte Glombitza.

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