Susanne Glombitza aus Northeim war die einzige Bewerberin um das Amt

Nörten-Hardenbergs neue Bürgermeisterin legt den Eid ab

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Vereidigung im Gemeinderat: Bürgermeisterin Susanne Glombitza (links) hob die Hand zum Schwur, den ihr die erste stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Borchers abnahm.

Nörten-Hardenberg. Zur neuen Bürgermeisterin von Nörten-Hardenberg gewählt wurde Susanne Glombitza am 11. September mit überwältigender Mehrheit von 83,33 Prozent. 

Am Montagabend wurde die 50-Jährige zu Beginn der Sitzung des Gemeinderats jetzt offiziell in ihr Amt eingeführt. 

Für diese offizielle Aufgabe war die erste stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Borchers (SPD) zuständig. Vor ihr und mit erhobener Hand legte Glombitza (parteilos) den Amtseid ab und erntete nach den Worten „So wahr mit Gott helfe“ Beifall von den Mandatsträgern.

Die neue Bürgermeisterin bedankte sich für das Vertrauen der Wähler und den Parteien im Rat, die sie einstimmig für dieses Amt nominiert und unterstützt hatten. Die in Northeim wohnende Chefin des Rathauses war die einzige Bewerberin um dieses Amt.

An der Seite ihrer Vorgängerin, der zur Northeimer Landrätin gewählten Astrid Klinkert-Kittel (Bishausen) arbeitete Susanne Glombitza schon seit einigen Jahren als Hauptamtsleiterin und Allgemeine Vertreterin der Bürgermeisterin im Rathaus.

„Wir haben bisher alles gut bewältigt. Wir werden auch in den kommenden fünf Jahren unser Bestes zum Wohl von Nörten-Hardenberg geben“, kündigte Glombitza an und erntete dafür ebenfalls Beifall. Vom Ratsvorsitzenden Horst Fahrtmann bekam sie ein Blumenstrauß.

Der öffentliche Teil der Ratssitzung war am Montag rasch abgewickelt. Glombitza teilte mit, dass die Nörtener Wasserversorgung an Northeim angeschlossen wird, was die Meldung von Störanfällen betrifft. Durch diese neue Technik wird die Arbeit erleichtert und die Sicherheit erhöht.

Verabschiedet hat der Rat eine geänderte Friedhofssatzung. Die beschert den Bürgern keine höheren Kosten, dafür aber die Möglichkeit, sich für Beisetzungen unter einem Baum zu entscheiden. Die Möglichkeit dazu besteht auf den Friedhöfen in Sudershausen und Wolbrechtshausen und steht allen Bürgern der Gemeinde sowie Auswärtigen beispielsweise aus Göttingen oder Northeim offen.

Bei der erfolgten überörtlichen Prüfung der Gemeinde durch den Landesrechnungshof ist laut Kämmerer Jürgen Werner festgestellt worden, dass die „Leistungsfähigkeit vorhanden ist und die Verschuldung zurückgefahren wurde“.

Durch ein Steueränderungsgesetz werden künftig neben dem Nörten-Hardenberger Wasserwerk und Hallenbad auch die Dorfgemeinschaftshäuser zur Umsatzsteuer (19 Prozent) herangezogen. Die Nörtener machen von der Möglichkeit Gebrauch, dass diese Regelung erst in fünf Jahren zum 1. Januar 2021 greifen wird.

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