Nörten trauert um Werner Bochers

Werner Borchers

Der ehemalige Gemeindedirektor hat viele Projekte auf den Weg gebracht. Er hatte stets für alle ein offenes Ohr.

Nörten-Hardenberg. Der Flecken Nörten-Hardenberg trauert um seinen ehemaligen Gemeindedirektor Werner Borchers. Der Nörtener ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

Borchers war ein Verwaltungsfachmann durch und durch. Und er war Nörtener und fühlte sich mit seinem Heimator sehr verbunden. Das bekamen vor allem die vielen Menschen und Vereine zu spüren, mit denen er besonders gern und eng zusammengearbeitet hat. Wegbegleiter loben ihn noch immer dafür, dass er stets für alle ein offenes Ohr hatte. Man konnte immer zu ihm kommen, er hat niemanden abgewiesen.

Borchers war von 1941 bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1990 beim Flecken Nörten-Hardenberg tätig. Seit Anfang 1971 war er als Gemeindedirektor Chef des Rathauses, hat in dieser Funktion viele Projekte angeschoben, mit auf den Weg gebracht und verwirklicht.

Genannt werden kann an dieser Stelle der Aufbau der Partnerschaft zur französischen Stadt Bondoufle oder der Bau des Hallenbads im Flecken. Für beides hat er sich nachhaltig engagiert. Auch wenn – wie jetzt gerade über Pfingsten – der traditionsreiche Nörtener Schüttenhoff gefeiert wurde, stand Borchers in vorderster Front. Er war Präsident des Kriegsgerichts.

Werner Borchers stand zwar an der Spitze der Kommune, aber gleichzeitig auch mitten drin. Er war in zahlreichen Organisationen wie beim Männergesangverein Concordia aktiv. Das hat ihn so beliebt und zum Greifen nah gemacht.

Nörten verliert mit ihm eine Persönlichkeit und einentollen Menschen.

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