Nörtener können Grabungsstätte besichtigen

Auch das ist ein historisches Fundstück: Bei den Grabungen auf der Nordseite der katholische Kirche St. Martin trat diese Gehwegplate zutage. Die entpuppt sich beim genaueren Hinsehen als alter Grabstein. Geburts- und Todestag – 18. Oktober 1804 und 25. Juni1881 – sind zu erkennen. Foto:  Oschmann

Nörten-Hardenberg. Rund um die katholische Kirche St. Martin in Nörten-Hardenberg wird aktuell mit Hochdruck gearbeitet. Mit groben und feinen Arbeitsgeräten legen die Spezialisten historische Dokumente frei.

Dazu gehören etliche Mauerreste und Fundamente sowie Platten aus Sandstein und Kalkstein, die einst den Fußboden des Gotteshauses gebildet haben. Vermutet hatten die Archäologen, dass sie möglicherweise auf eine Krypta unter dem ehemaligen Altarraum stoßen. „Genau das ist geschehen“, erläutert Frank Wedekind von der Grabungsfirma Streichhardt und Wedekind aus Göttingen.

Bevor diese jetzt freigelegten Funde im Zuge der Neugestaltung des Stiftsplatzes wieder zugeschüttet werden, bekommen die Nörtener Gelegenheit, die historischen Dokumente zu besichtigen. Fachleute stehen am Dienstag, 23. September, ab 17 Uhr zu Führungen und Erläuterungen bereit. (ajo)

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