Prosit auf die neue Tagespflegestätte des ASB 

Anstoßen auf die Zukunft: Auf der Terrasse mit dem Rathaus und dem alten Baumbestand des Gartens im Hintergrund versammelten sich Hans-Jürgen Kopka (von links), Iris Knecht, Cornelia Wesling, Astrid Klinkert-Kittel, Manfred Püster, Gudrun Borchers und Hans-Dieter Wollborn sowie Werner Kierschke, André Kipp und Dr. Alexandra Hähnel vom ASB-Kreisverbandsvorstand. Foto: Eriksen

Nörten-Hardenberg. „Die Berufe der Alterspflege müssen attraktiver werden, und dazu gehört auch eine bessere Bezahlung.“ Diese Aussage vom Landesvorsitzenden des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), Manfred Püster, erhielt von allen Gästen bei der offiziellen Eröffnung der ASB-Tagespflegestätte mitten in Nörten-Hardenberg viel Beifall.

Durch den demographischen Wandel würden immer mehr Menschen pflegebedürftig, ergänzte Püster. Gleichzeitig würde es immer schwieriger, Fachpersonal zu bekommen.

„Brauchen den Zuzug“

„Wir brauchen den Zuzug von Pflegekräften aus den Ost- und Südost-Europäischen Ländern. Das darf man trotz der aktuellen Flüchtlingsproblematik nicht vergessen“, sagte Püster.

Es sei wichtig, dass die Altenpflege durch den Umzug in die Ortsmitte Nörtens sichtbar geworden sei, so Püster weiter.

„Diese neue Pflegestätte ist auch aus Sicht des Landkreises positiv zu werten“, sagte die stellvertretende Landrätin Gudrun Borchers. Die qualifizierte Tagespflege entlaste die Angehörigen. Außerdem würden die sozialen Kontakte der alten Menschen gefördert. Die Leistungen der Mitarbeiter könnten nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Pflegedienstleiterin Cornelia Wesling und Iris Knecht, Geschäftsführerin des ASB-Kreisverbandes Northeim/Osterode, schilderten in Sketchform den unglaublich kurzen Weg von der Bedarfsfeststellung bis zur Realisierung der neuen Pflegestätte, die in nur fünf Monaten fertig gestellt wurde.

20 Tagesgäste

Sieben Mitarbeiterinnen sorgen von Montag bis Freitag in hellen, freundlich ausgestatteten Räumen für 20 Tagesgäste. „Ein Schmuckstück zum Wohlfühlen“, nannte Nörtens Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Kopka das neue Haus. Dazu tragen auch die große Terrasse und der eingezäunte Garten bei. Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Christine Siebert hatte aus ihrem Holland-Urlaub 154 Blumenzwiebeln für den Garten mitgebracht, für jeden Bautag eine.

Nörtens Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel war erst am Vortag aus dem Urlaub gekommen. „Die Koffer sind noch nicht ausgepackt, und der Kühlschrank ist leer.“ Die Teilnahme an der Eröffnung der Tagespflegestätte, an der die Gemeinde unter anderem als Verkäuferin des Grundstücks maßgeblich beteiligt war, sei ihr aber wichtig gewesen. „Ich sehe vom Rathaus aus, wie es sich die Tagesgäste auf der schönen Terrasse gemütlich machen.“

500.000 Euro

Unter den Festgästen waren auch der Architekt des 500.000 Euro teuren Neubaus, Dietbert Rhode, sowie Pfarrer Andreas Körner und Pastor Dr. Wolfgang Schillak. Für hervorragende Unterhaltung sorgte das Swing-Orchester Truxa, deren Mitglieder aus der Region kommen. (zäl)

www.asb-northeim-osterode.org

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