Pflastersteine können nicht geliefert werden

Sanierung der Langen Straße in Nörten verzögert sich

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Pflasterstein-Not: Die Reparaturarbeiten an der Langen Straße verzögern sich, weil neue Steine zurzeit nicht geliefert werden können.

Nörten-Hardenberg. Pflasterstein-Not: Die fehlenden Pflastersteine für die Reparatur der Langen Straße in Nörten-Hardenberg können nicht rechtzeitig geliefert werden.

Um die Sperrung der Durchgangsstraße so kurz wie möglich zu halten, soll die Wartezeit bis zur Lieferung mit einem Provisorium überbrückt werden. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses im Rathaus bekannt.

Keinen Halt mehr: Wegen eines fehlerhaften Unterbaus haben sich Pflasterstein in der Langenstraße in Nörten-Hardenberg gehoben.

Die Reparatur der erst im Rahmen der Altstadtsanierung komplett erneuerten Straße wird notwendig, weil das beauftragte Bauunternehmen einen falschen Unterbau eingesetzt hatte, erläuterte Bauamtsleiter Ralf Schlemme. Die Folge war, dass sich Steine in den Pflasterbereichen gehoben und ihren Halt verloren hatten. Die Pflastersteine sollen nach der Erneuerung des Unterbaus - soweit möglich -wieder verwendet werden. Circa 15 Prozent sind jedoch so stark beschädigt, dass sie nicht erneut eingebaut werden können. Neue Steine kann die Produktionsfirma jedoch zurzeit nicht liefern, weil das Lager leer ist. Die Folge ist, dass die Arbeiten nicht wie vorgesehen zum 24. März beendet werden können. Um die Straße nicht zu lange zu sperren, sollen jetzt ein bis zwei Pflasterflächen mit einem Provisorium geschlossen werden.

Außerdem empfahl der Ausschuss, sechs Poller entlang der Lange Straße zwischen der Hagenstraße und dem Geschäft Blumen-Ludwig aufzustellen. Damit soll verhindert werden, dass Lastwagen auf die Bürgersteige ausweichen. Bürger hatten auch geklagt, dass ihre Häuser durch Fahrzeuge verschmutzt werden, die durch Pfützen fahren. Seit Ende 2012 wurden bereits neun Straßenleuchten beschädigt.

Grünes Licht gab es vom Ausschuss für den Abriss des Hinterhauses am Stiftsplatz 9 (Altes Feuerwehrgerätehaus). Das Vorderhaus bleibt erhalten.

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