„Eine Pastorin mit Herz und Verstand“

Selma Gieseke-Hübner bleibt Seelsorgerin in Nörten und Bishausen 

Feierten gemeinsam Gottesdienst: (v.l.)Pastorin Wiebke Vielhauer (kommissarische Superintendentin des Kirchenkreises Göttingen), Pastorin Susanne Barth (Northeim), Pastorin Selma Gieseke-Hübner (Nörten-Hardenberg) und Pastorin Julia Frydetzki (Adelebsen).
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Feierten gemeinsam Gottesdienst: (v.l.)Pastorin Wiebke Vielhauer (kommissarische Superintendentin des Kirchenkreises Göttingen), Pastorin Susanne Barth (Northeim), Pastorin Selma Gieseke-Hübner (Nörten-Hardenberg) und Pastorin Julia Frydetzki (Adelebsen).

Nörten-Hardenberg und Bishausen haben eine neue „alte“ Pastorin. Selma Gieseke-Hübner wurde vor kurzem offiziell ins Amt eingeführt.

Nörten-Hardenberg – Vor kurzem hat die kommissarische Superintendentin Wiebke Vielhauer, im Rahmen eines musikalischen Abendgottesdienstes in der Klosterkirche Marienstein, Selma Gieseke-Hübner in das Amt der Pastorin der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Nörten mit der Kapellengemeinde Bishausen eingeführt. Das schreibt die Kirche in einer Mitteilung. Die Pastorinnen Julia Frydetzki aus Adelebsen und Susanne Barth aus Northeim unterstützten Vielhauer.

Der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzend Leif Artel betonte in seiner Begrüßung, wie sehr sich der Kirchenvorstand auf die weitere gemeinsame Arbeit freue. Viele, zum Teil auch große Aufgaben habe man in den vergangenen Jahren gemeinsam schon geschafft, nun würde man zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Dem schloss sich auch Selma Gieseke-Hübner an, die mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Nörten-Hardenberg lebt: „Ich freue mich sehr über meine Einführung hier. Es bedeutet ein gewisses Ankommen und gerade für uns als Familie kehrt mit der Entscheidung, hierzubleiben, etwas Ruhe ein. Der Gottesdienst und vor allem die Einsegnung waren bewegend und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.“

Nörten-Hardenberg und Bishausen haben eine neue Pastorin: Gieseke-Hübner ist schon seit 2017 in Nörten-Hardenberg

Gieseke-Hübner, geboren und aufgewachsen in Wuppertal, hat Theologie in Wuppertal und Göttingen studiert. Ihr Vikariat hat sie in Alfeld absolviert, bevor sie ein anderthalbjähriges Sondervikariat in der Krankenhausseelsorge in Hildesheim antrat.

Bereits seit Sommer 2017 ist sie Pastorin in Nörten-Hardenberg. In den vergangenen vier Jahren hat sie die Pfarrstelle im Rahmen ihres Probedienstes versehen. Nun wurde sie offiziell von der Landeskirche ernannt und damit auf Lebenszeit in den Kirchendienst berufen.

Nörten-Hardenberg und Bishausen haben eine neue Pastorin: Superintendetin lobt guten Blick für die organisatorischen Aufgaben der Gemeindeleitung

Die kommissarische Superintendentin Wiebke Vielhauer begrüßte es sehr, dass die 36-Jährige als Pastorin im Kirchenkreis Göttingen bleibt: „Selma Gieseke-Hübner ist eine Pastorin mit Herz und Verstand. Durch ihr Sondervikariat in der Klinikseelsorge bringt sie besondere Befähigungen mit, um für Menschen in den Höhen und Tiefen des Lebens da zu sein. Und zwar in jedem Alter – von der Seniorin bis zum Kita-Kind.“

Zugleich habe sie einen außergewöhnlich guten Blick für die organisatorischen Aufgaben der Gemeindeleitung. Gemeinsam mit dem Kirchenvorstand habe sie beispielsweise die bauliche Weiterentwicklung des evangelischen Gemeindehauses Nörten zum Sozialen Zentrum umgesetzt. „Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit dieser engagierten Kollegin“, sagt Wiebke Vielhauer. (Luisa Weckesser)

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